6 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Neue Pläne der Soka-Bau

Henstedt-Ulzburg Neue Pläne der Soka-Bau

Die Pläne für den Abriss und Neubau der Reihenhäuser am Beckersbergring in Henstedt-Ulzburg nehmen Gestalt an. Der Besitzer der Häuser, die Gesellschaft Soka-Bau, hat sich nach Angaben der CDU und SPD für ein neues Konzept entschieden, das von den beiden Fraktionen ausgearbeitet worden war.

Voriger Artikel
Stadt genehmigt 1,3-Millionen-Umbau
Nächster Artikel
Strafgeld auch für freihändig Radfahren

Zum Abriss und Neubau des Beckersbergringes haben CDU und SPD mit Soka-Bau ein neues Konzept erarbeitet.

Quelle: Nicole Scholmann

Henstedt-Ulzburg. „Mein Eindruck ist, dass Soka-Bau sehr stark auf uns eingegangen ist. Das ist ein tolles Angebot, das passt“, betont Horst Ostwald, SPD-Fraktionsvorsitzender und Leiter des Planungsausschusses der Gemeinde. Auch die CDU ist erfreut. „Wir sind mit dem überarbeiteten Konzept sehr zufrieden und werden die Umsetzung durch Soka-Bau unterstützen“, sagt Michael Meschede, der dem CDU-Ortsverband vorsteht und Mitglied im Planungsausschuss ist.

Die neue Gestaltung des Beckersbergrings besticht laut der Christdemokraten durch einen sehr hohen Grünanteil. 60 Erdgeschosswohnungen werden demnach eigene Terrassen mit Garten haben. 40 weitere Wohnungen sollen einen Nutzgarten in Gebäudenähe erhalten. Von den derzeitigen Mietern war die große Bedeutung ihrer Gärten immer wieder betont worden.

Darüber hinaus werden die Wohnungen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss barrierefrei sein. Die Wohnungen darüber sind barrierearm geplant. Alle Gebäude verfügen über einen Aufzug, der bis in die Tiefgarage fährt. Eine barrierefreie Zuwegung des Quartiers zum Wanderweg und Edeka-Markt sei vorgesehen. „So kann ein Wohnen für alle Generationen gewährleistet werden“, meinte Meschede.

Das gesamte Wohnquartier ist als verkehrsberuhigte Zone geplant. Es werden in zwei Tiefgaragen 322 Stellplätze entstehen. 45 weitere Stellplätze sind oberirdisch geplant, hieß es aus CDU-Kreisen. Außerdem wird eine Kindertagesstätte für 70 Kinder entstehen.

Die derzeitigen Mieter sollen – so die Zusage von Soka-Bau – zum jetzigen Preis die neuen Wohnungen mieten können. „Eine modernisierte Wohnung fürs gleiche Geld“, erklärt Ostwald. Man lasse die Mieter nicht links liegen. Ostwald und Meschede freuen sich, dass 13 Prozent der Wohnungen als geförderter Wohnungsbau entstehen und so Menschen mit geringem Einkünften zur Verfügung stehen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Mehr aus Segeberg 2/3