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14:35 13.03.2019
Von Gunnar Müller
Anna-Rachel Meynig und Marius Neuhaus haben zusammen die Beratungsseite im Internet auf den Weg gebracht. Quelle: Gunnar Müller
Kaltenkirchen

An wen kann man sich wenden, wenn der Haussegen schief hängt? Probleme rund um Miete entstehen, die Schuldenlast einen erdrückt?

Viele Probleme können einen im Laufe des Lebens ereilen. Und guter Rat muss dann eben nicht zwangsläufig teuer sein. Um den richtigen Ratgeber zu finden, können Ratsuchende sich künftig auf einer gemeinsamen Internetseite von fünf Beratungszentren im Kreis Segeberg umsehen. Deit Anfang März ist diese unter www.beratung-im-kreis-segeberg.de online erreichbar ist.

Gemeinsamer Auftritt von fünf Beratungs-Zentren

Der Therapiehilfe-Verein betreut drei der fünf Beratungszentren im Kreis und betreibt nun auch den neuen Internet-Auftritt. Aber auch die weiteren Träger, die Diakonie Plön-Segeberg sowie der Landesverein für Innere Mission, haben sich für diese Idee der Übersichtsseite mit dem Therapiehilfe-Verein zusammengetan. Nun lassen sich die Angebote der Zentren Bad Segeberg, Bornhöved (mit Trappenkamp), Bad Bramstedt, Kaltenkirchen und Henstedt-Ulzburg mit einem Klick bequem und übersichtlicher von zu Hause aus nach dem passenden Angebot vor Ort durchforsten.

Beratung gezielt durch Suchabfrage

„Wir haben auch eine Suchfunktion eingebaut“, so Neuhaus. So ist nicht nur eine ortsbezogene, sondern auch themenbezogene Suche möglich. „Das sieht dann aus wie grüne Säulen“, erläutert der Sozialpädagoge. Gehen Besucher der Seite auf eines der fünf Beratungszentren, öffnet sich eine Spalte mit verschiedenen Begriffen, wie etwa „Beratung in Wohnungsnotlagen“, „Behördenlotse“, „Schulder- und Insovlenzberatung“ oder auch „Rentenberatung“ und „Erziehungs- und Familienberatung“. Klickt man wiederum auf eines dieser Themen, erhält der Ratsuchende eine kurze Übersicht des jeweiligen Angebots – samt Kontaktdaten und Ansprechpartner. Die Seite dient so als Plattform, die von vielen unterschiedlichen Anbietern der Beratungszentren genutzt werden könne.

Pro Haus seien dies rund zehn bis 15 Angebote, zusammen also weit mehr als 60 insgesamt in den fünf Zentren, rechnet Neuhaus vor. Und auch Anbieter, die im Umfeld der Zentren ansässig sind, habe man mit aufgenommen.

„Es geht uns nicht darum, damit gewerbliche Werbung zu betreiben“, sagt Neuhaus. „Unser gemeinsamer Auftrag ist es schließlich, Menschen zu helfen und gute Arbeit zu leisten.“ Die allermeisten Anbieter seien gemeinnützig tätig.

Veranstaltungen in den Beratungs-Zentren

„Zusätzlich haben wir auf der Startseite einen gemeinsamen Veranstaltungskalender eingebaut“, erklärt Anna-Rachel Meynig. In diesen können alle Träger ihre Präventionsveranstaltungen eintragen lassen. „Durch diesen zentralen Ort lassen sich mehr Menschen erreichen.“ Für die Aktualität des Eintrages ist jedoch der jeweilige Anbieter selbst verantwortlich.

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