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Segeberg Eine Verletzte bei Feuer in Wohnheim
Lokales Segeberg Eine Verletzte bei Feuer in Wohnheim
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17:30 04.03.2018
Von Sylvana Lublow
80 Einsatzkräfte rückten zu einen Brand in Bimöhlen aus. Quelle: Thomas Nyfeler
Bimöhlen

„Der Brandherd befand sich in einer der Wohneinheiten im Obergeschoss“, sagte Sönke Möller, Kreispressewart des Kreisfeuerwehrverbandes Kreis Segeberg. Die Brandursache ist noch unbekannt. Zunächst sei nur ein normaler Alarm ausgelöst worden. „Es brannte eine Matratze“, so Möller. Doch als die ersten Kameraden vor Ort waren, sei das Feuer schon so weit fortgeschritten gewesen, dass gegen 11.35 Uhr ein Großalarm ausgelöst wurde.

Rund 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Bimöhlen, Wiemersdorf, Großenaspe, Hitzhusen und Bad Bramstedt waren vor Ort. 31 Bewohner mussten das Gebäude verlassen. „Das ging alles reibungslos. Die Bewohner konnten innerhalb der Anlage in Nachbargebäuden untergebracht werden“, so Möller. Allen Bewohnern gehe es gut.

Mitarbeiterin wurde verletzt

Eine Heim-Mitarbeiterin allerdings hatte sich bei einem ersten Löschversuch eine Rauchgasvergiftung zugezogen. „Sie wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht“, sagte der Kreis-Pressewart.

Durch das schnelle Eingreifen der Kameraden und den guten Zustands des Gebäudes sei alles glimpflich ausgegangen, so Möller. Der Wohnblock mit fünf Wohneinheiten sei vorerst nicht bewohnbar. Der Rettungsdienst, Notarzt und Polizei waren ebenfalls vor Ort.

Einsatzkräfte konnten sich aufwärmen

Die Feuerwehr Hitzhusen hatte ein beheizbares Schnelleinsatz-Zelt mitgebracht, in dem sich die Einsatzkräfte aufwärmen konnten. „Bei Minusgraden ist so ein Einsatz immer schwierig, aber mit nur Minus zwei Grad hatten wir noch Glück“, sagte Möller.

Der Einsatz dauerte bis etwa 14 Uhr. Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt die Brandursache.

Die Pflegeeinrichtung besteht aus drei Einzelkomplexen mit vier Wohngruppen und liegt direkt im Ortskern von Bimöhlen. Dort leben 90 pflegebedürftige Menschen im Altern von 21 und 77 Jahren.

Hier sehen Sie Bilder von den Löscharbeiten.
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