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Kurt Barkowsky bald Bürgervorsteher?

Nach Gohde-Rücktritt Kurt Barkowsky bald Bürgervorsteher?

Wird Kurt Barkowsky neuer Bürgervorsteher in Kaltenkirchen? Der CDU-Stadtvertreter und langjährige Fraktionschef wäre bereit, die Nachfolge des zurückgetretenen Rüdiger Gohde anzutreten. Doch ausgerechnet sein Fraktionschef Hans-Jürgen Scheiwe hat Vorbehalte.

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Kurt Barkowsky möchte Kaltenkirchener Bürgervorsteher werden

Quelle: Gerrit Sponholz

Kaltenkirchen. „Ich würde diese Aufgabe bis zur Kommunalwahl im Mai übernehmen", sagt der 66-jährige Barkowsky. Scheiwe hält dagegen: „Man sollte die Leute nicht überfordern. Ich weiß nicht, wie Kurt Barkowsky das alles machen will.“

Der Fraktionssprecher spielt damit auf die vielen Posten von Barkowsky an. Der fungiert auch als Kreistagsabgeordneter und Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, ist ferner im CDU- Kreis- und Ortsvorstand aktiv und Aufsichtsratsvorsitzender der städtischen Betriebe Kaltenkirchen, zu denen die Stadtwerke und die Holstentherme gehören.

Kaltenkirchener CDU in der Krise

Die CDU der Stadt steckt vor der Kommunalwahl im Mai in einer tiefen Krise. Die Fraktion ist gespalten und kaum noch handlungsfähig. Reizfigur ist der ehemalige und derzeit stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hauke von Essen, auch stellvertretender Bürgermeister. Er gilt als Intimus von CDU-Bürgermeister Hanno Krause und als dessen verlängerter Arm in der Fraktion. Das hatte unter anderem Gohde und Werner Krieger dazu veranlasst, die Fraktion zu verlassen. Beide waren aber auf Vermittlung des CDU-Kreisvorsitzenden Gero Storjohann wieder in die Fraktion zurückgekehrt. Doch Gohde hatte kurz nach Weihnachten alle Ämter niedergelegt und war aus der Partei ausgetreten. Ein Grund: Er fühlte sich durch Krause und von Essen in der Ausübung seines Amtes oftmals übergangen und sogar kaltgestellt. Das wollte er nicht länger akzeptieren, da er sich auch in der Fraktion zunehmend unwohl fühlte.

Auf Augenhöhe mit der Verwaltung arbeiten

Auch Barkowsky bestätigte, dass es dort nicht mehr rund läuft: „Ich habe gemerkt, dass es seit meinem Weggang als Fraktionsvorsitzender an der notwendigen Teamarbeit mangelt. Das war auch ein Grund, warum Gohde und Krieger seinerzeit die Fraktion verlassen haben.“ Und weil sich das nicht geändert habe, habe Gohde jetzt die Reißleine gezogen. Der CDU stehe nach Barkowskys Worten als stärkster Fraktion das Vorschlagsrecht für den Bürgervorsteherposten zu. „Und von diesem Recht sollten wir auch Gebrauch machen.“ Und der neue Amtsinhaber sollte in seiner Position gestärkt werden, um auf Augenhöhe mit der Verwaltung arbeiten zu können.

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