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Segeberg CDU: Brumm kommt mit verbaler Keule
Lokales Segeberg CDU: Brumm kommt mit verbaler Keule
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18:37 06.07.2018
Von Uwe Straehler-Pohl
Ehrungen gab es auf der CDU-Jahreshauptversammlung auch: Seit 40 Jahren ist Gesa Borreck (rechts) Parteimitglied. „Mein Großvater und mein Vater waren in der CDU. Ich bin mit der Partei groß geworden.“ CDU-Ortsvorsitzende Annegret Mißfeldt gratulierte ihr zu diesem Jubiläum. Quelle: Uwe Straehler-Pohl
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Bad Bramstedt

Vor vier Jahren wurde Bürgervorsteherin Annegret Mißfeldt zum ersten Mal zur Vorsitzenden des Ortsverbandes der CDU in Bad Bramstedt gewählt. Am  Donnerstag bekam sie im Café Gripp alle Stimmen der 21 anwesenden Mitgliedern für zwei weitere Jahre im Vorsitz. Auch ihr erster Stellvertreter Burkhard Müller und der zweite Stellvertreter Tobias Rischer wurden in ihren Ämtern bestätigt.

„Das letzte Jahr war geprägt durch die Kommunalwahl“, sagte Mißfeldt. Es sei ein harter Kampf gewesen: „Auch wenn wir nicht mehr zehn, sondern nur noch neun Stadtverordnete stellen, haben wir noch die Mehrheit.“

Nach der Wahl folgte die Einstandsrede des neuen Fraktionsvorsitzenden Stefan Brumm, der deutliche Worte fand und mit Kritik an der Stadtverwaltung nicht sparte.

CDU stellt keinen Bürgermeister-Kandidaten

Er warf Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach unter anderem vor, beim Kauf des Grundstücks für die neue Feuerwache "nicht professionell" zu arbeiten. "Man bekommt den Eindruck, als ginge es um die Übertragung einer Kleingartenparzelle." Weiterhin wirft Brumm Kütbach vor, ein Grundstück, das für den Umbau des Gymnasiums als Parkplatz dazu gekauft werden soll, nicht in den Förderantrag rein genommen zu haben. Doch die Stadt sollte eigentlich zunächst mal prüfen, ob das Grundstück überhaupt erworben werden kann.

Der Fraktionsvorsitzende ging auch auf die im September anstehende Bürgermeisterwahl ein. Leider werde die CDU nach jetzigem Stand weder mit einem eigenen Kandidaten, noch mit einem aussichtsreichen Gemeinschaftskandidaten antreten. Das habe nichts damit zu tun, dass man mit dem Bürgermeister zufrieden sei. „Gute Kandidaten bewerben sich dort, wo klare politische Mehrheiten die Unterstützung sichern. Sie scheuen die nötige Zeit, gegen einen nicht ganz unbeliebten zur Wiederwahl antretenden Bürgermeister zu kandidieren“, ist Brumms Analyse: „Aber noch ist die Wahl nicht gewonnen.“

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