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Segeberg AfD in der Stadtvertretung
Lokales Segeberg AfD in der Stadtvertretung
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23:11 06.05.2018
Von Klaus-Ulrich Tödter
Sie hatten trotz Verlusten Grund zu Freude: CDU-Ortsvorsitzender Karl-Heinz Krause (2.v.l.), CDU-Spitzenkandidat Hans-Jürgen Scheiwe und die neuen CDU-Stadtvertreterinnen Irena Breithof (l.) und Regine Mügge, die als neue Bürgervorsteherin gehandelt wird. Quelle: Klaus-Ulrich Tödter
Kaltenkirchen

Es wird bunt in der nächsten Stadtvertretung in Kaltenkirchen. Erstmals schaffte es die AfD, in das Gremium einzuziehen. Und das gleich mit zwei Vertretern, so dass sie Fraktionsstärke erreicht. Auch die Linke zieht mit zwei Vertretern ein. Stärkste Fraktion und Gewinner der Wahl ist die CDU, obwohl sie kräftig verlor.

AfD schafft 6,2 Prozent

Auf die Christdemokraten entfielen 30,7 Prozent (2013:33,9 Prozent). Dahinter folgen SPD mit 23,8, Wählergemeinschaft Pro Kaki mit 21,1, FDP mit 13,6, AfD mit 6,2 und Linke mit 4,7 Prozent.

Normalerweise umfasst die Stadtvertretung 27 Sitze. Die neue wird mit 35 Männern und Frauen eine Rekordgröße aufweisen. Das liegt daran, dass die CDU elf von 14 Wahlbezirken direkt gewann und dadurch mehr Mandate erhielt, als ihr nach dem Wahlergebnis prozentual zugestanden hätte. Das führt dazu, dass es für die anderen Parteien und die Wählergemeinschaft acht Ausgleichsmandate gibt. Das bedeutet, dass die SPD acht Stadtvertreter stellt, Pro Kaki sieben, die FDP fünf und AfD sowie Linke jeweils zwei.

Hauke von Essen (CDU) scheitert

Die SPD gewann zwei Wahlkreise direkt, Pro Kaki einen. Da der stellvertretende Bürgermeister und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hauke von Essen kein Direktmandat erwarb, wird er der künftigen Stadtvertretung nicht angehören, da für die Christdemokraten kein Kandidat über die Liste nachrückt. Doch es gilt als sicher, dass  für ihn aller Voraussicht nach jemand zurücktreten wird, so dass er nachrücken würde.

Schlechte Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung mit gerade einmal 35,3 Prozent war in Kaltenkirchen schlecht. Das beste CDU-Ergebnis errang Kurt Barkowsky mit 35,4 Prozent. Das Spitzenergebnis der SPD errang Susanne Steenbuck mit 33,5 Prozent. Hans-Werner Peters schaffte für die AfD 18,1 Prozent. Bei der FDP errang Eberhard Bohn mit 19,6 Prozent das Spitzenergebnis, bei Pro Kaki Reinhard Bundschuh mit 30,8 Prozent, was allerdings nicht für das Direktmandat reichte. Kirsten Jahnke holte mit 9,7 Prozent das beste Ergebnis für die Linken.

Nicht alle Wahlbezirke besetzt

Für die Linken und die AfD wäre das Ergebnis sicher noch besser ausgefallen, wenn sie alle 14 Wahlbezirke hätten besetzen können. Während die Linke immerhin noch in elf Stimmbezirken antrat, fand die AfD nur Kandidaten für acht Wahlbezirke.

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