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Segeberg Ketelvierth: Treffpunkt der Randalierer
Lokales Segeberg Ketelvierth: Treffpunkt der Randalierer
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19:34 31.07.2018
Von Uwe Straehler-Pohl
Der Ketelvierth mit seinem Aussichtsturm ist ein beliebtes Ausflugsziel, leider aber auch ein Ziel für Randalierer. Quelle: Uwe Straehler-Pohl
Großenaspe

Der schwere Stein wurde offenbar aus dem Weg zum Turm herausgerissen und von oben aus 17 Meter Höhe auf den aus massiven Holzbohlen gefertigten Tisch geworfen. Der brach dadurch zusammen. Anschließend warfen die Randalierer den Stein durch den Deckel einer geschlossenen Mülltonne daneben.  Laut Stick ist es bereits die vierte Mülltonne, die dort zerstört wurde. Nun wurde eine Tonne aus Metall aufgestellt.

Silvester und am Vatertag ist es am schlimmsten

Immer wieder, so beklagen Bernd Stick und seine Kollege Jan Stölting, müssten sie am Turm die Hinterlassenschaften von ausufernden Gelagen wegräumen. Besonders schlimm sei dies nach Feiertagen wie Silvester oder Vatertag. „Es wird dort, trotz Verbotsschilder Feuer gemacht, Flaschen liegen zersplittert in der Gegend, Essensreste werden oben vom Turm auf den Treppenaufgang geworfen.“ Stick: „Auch die Schilder am Wald- und Obstlehrfahrt werden immer wieder abgebrochen.“

Als touristsche Attraktion gedacht

Einmal sei die Polizei bei einer Feier eingeschritten und habe die Teilnehmer alles aufräumen lassen. „Doch die hat nur selten Zeit, dort vorbeizufahren“, so Stick. Wer Randalierer beobachtet sollte sofort die Polizei rufen (110), wenn dort ein Lagerfeuer brennt, sofort die Feuerwehr, so der Gemeindearbeiter.

Der ursprünglich zwölf Meter hohe Aussichtsturm war als touristische Attraktion im Jahr 2003 mit Hilfe von Fördermitteln, Spenden und Eigenhilfe erbaut worden. Um über die nachgewachsenen Baumkronen hinweg sehen zu können, war der Turm, der auf dem gut 73 Meter hohen Berg Ketelvierth steht, im Jahr 2010 um noch einmal rund vier Meter aufgestockt worden.

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