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Segeberg Robbe in der Bramau in Wrist gesichtet
Lokales Segeberg Robbe in der Bramau in Wrist gesichtet
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11:02 05.02.2018
Von Einar Behn
Cornelia Schreitz nahm die Robbe in Wrist mit dem Handy auf. Auffällig ist der helle Ring um den Körper, der das Tier offenbar behindert. Quelle: Cornelia Schreitz
Wrist/Bad Bramstedt

"Ich ging mit meinen Hunden an der Bramau spazieren, da sah ich etwas helles im Wasser. Ich guck' gerne Krimis und dachte schon an was Schlimmes", erzählte Cornelia Schreitz aus Wrist gegenüber KN-online. Was sie sah, war aber eine Robbe. Das Tier schwamm im Kreis und hatte eine Art Gummiring um den Körper.

"Es machte einen hilflosen Eindruck. Deshalb hab' ich die Polizei geholt, die aber auch nicht helfen konnte", sagte die Wristerin. Ihr Mann rief schließlich bei der Seehundstation Friedrichskoog an. Die identifizierte das Tier auf dem Handyfoto von Cornelia Schreitz als Kegelrobbe.

Hilfe rufen, sobald die Robbe an Land ist

Hilfe sei erst möglich, wenn die Robbe an Land ginge. Nur dann ließe sie sich einfangen, erfuhren das Ehepaar von den Experten. Verletzte oder kranke Robben gingen immer an Land. Es sei denkbar, dass Spaziergänger  das Tier in nächster Zeit am Ufer finden. Sie sollten dann umgehend die Seehundstation Friedrichskoog zur Hilfe holen (Tel. 04854 1372‬).

Rückblick: Seehund in Bad Bramstedt

Am Mittwoch vergangener Woche hatten zwei Spaziergängerinnen in Bad Bramstedt einen "Seehund" in der Ohlau gesehen. Da es nicht allzu häufig vorkommt, dass Robben soweit ins Landesinnere schwimmen, spricht viel dafür, dass es sich um das gleiche Tier handelt. Wrist liegt rund 10 Kilometer von Bad Bramstedt entfernt.

Die Robbe ist vermutlich mit der Strömung durch Ohlau und Hudau in die Bramau geschwommen. Von hier könnte das Tier weiter über Stör und Elbe in die Nordsee gelangen. Laut Expertin von der Seehundstation Friedrichskoog sei das durchaus möglich. Nun allerdings ist zu befürchten, dass die Robbe durch den Ring um den Körper nicht mehr richtig schwimmen kann.

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