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Segeberg Ein Leben für den Sportverein
Lokales Segeberg Ein Leben für den Sportverein
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21:18 24.09.2018
Von Heinrich Pantel
Hans Hachmann mit seiner Frau Bärbel, eingerahmt von Kreispräsident Klaus Peter Dieck (links) und Bürgermeister Peter Kroll. Quelle: Heinrich Pantel
Alveslohe

Jochen Köhler, neben Sönke Bauer der Dritte im Führungstrio des Vereins, leitete die Würdigung ein. Köhler erinnerte an das 100-jährige Bestehen des TuS Teutonia vor fünf Jahren und zitierte aus der Jubiläumsausgabe der Vereinsnachrichten, wo unter der Rubrik „Was wäre der TuS ohne Hans?“ Mitglieder Stellung bezogen. Die Notierungen reichten von „Hans, der Radfahrer“ und „Hans, der Frühschwimmer“ über „einer, der immer mit anpackt“ bis zu „ein ewig freundlicher, lächelnder, stets gut gelaunter Mensch mit einem Riesenherz“.

Leuchtendes Vorbild im Vereinsleben

Eine von Tina Wünsch für den Vorstand erstellte Präsentation ergänzte die Verdienste des Alveslohers. Ein bunter Mix aus Fotos, Fakten und Kommentaren von Hans Hachmann ließ ein Bild entstehen, das über 60 Jahre des Sportlers, Übungsleiters und Funktionärs umriss. Auch dessen Motto „Nicht lang schnacken, sondern anpacken!“ fehlte nicht. Ein großes „Danke, Hans!“ auf der Leinwand beendete die Einlage, während die Mitglieder und Gäste der Versammlung mit stehendem Applaus ihren Respekt zollten.

Hachmann ist nicht nachtragend

Kreispräsident Klaus Peter Dieck wies auf die Bedeutung des Sports in der Gesellschaft hin. Er sagte: „Das Wichtigste für ein Dorf ist ein funktionierender Sportverein.“ Dabei gehe es nicht ohne ehrenamtlichen Einsatz, der aber auch Verantwortung bedeute. Zwischendurch „keine Lust“ zu haben, gebe es nicht. Für Hans Hachmann fasste er zusammen: „Mit Ihrem Leben für den Sport, für den Sportverein und für Alveslohe sind Sie ein leuchtendes Vorbild.“

Muss jemand, der so viel im Ort angepackt hat, nicht auch Kritiker haben und kann es da nicht auch richtig anstrengend werden? Hans Hachmanns Antwort lautete: „Ich bin nicht nachtragend. Auch denjenigen, die mich mal auflaufen ließen, bin ich wieder freundlich entgegengetreten.“ Er räumte ein: „Manche Entscheidung musste lange vorbereitet werden. Und manchmal hat mir einiges den Schlaf geraubt.“

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