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Segeberg Wie in einem echten Flieger
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19:36 03.09.2018
Susanne Steenbuck, zweite stellvertretende Bürgermeisterin beim Probesitzen im Flugsimulator mit Miguel Blaufuks, Inhaber er Firma Simflight, die das Hightech-Gerät in Kaltenkirchen ermöglichte. Quelle: Bernhard-Michael Domberg
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Kaltenkirchen - Henstedt-Ulzburg

 „Die Flugsimulation können wir ab sofort jedem Interessenten erfüllen“, verspricht Michael Pommerening, Geschäftsführer der Firma Simflight in Kaltenkirchen. Denn in der Werner-von-Siemens-Straße 28 steht jetzt ein richtiger Flugsimulator einer Boeing 737-800.

„Wir haben zwar keinen eigenen Flughafen in Kaltenkirchen bekommen, dafür aber eine Boeing 737-800,“ sagte Susanne Steenbuck, zweite stellvertretende Bürgermeisterin, in ihrem Grußwort.

Erfahrene Ausbilder stehen bereit

Steenbuck sollte ursprünglich auch in dem Simulator fliegen, sie überließ aber wohlwollend einigen männlichen Interessenten das Ruder. Für die fliegerische Unterstützung im Cockpit standen neben dem Simflight-Geschäftsführer vier erfahrene Simulator-Piloten in den Uniformen eines Flugkapitäns zur Verfügung. „Wir sind zwar alle noch nie mit richtigen Maschinen geflogen, haben aber etliche Stunden in verschiedenen Flugsimulatoren verbracht,“ berichtete Robert Besch aus Pinneberg.

Boing 737 ist schwer zu fliegen

„Dabei muss man in einem Simulator der Boeing 737 noch wirklich gut fliegen können. Im Gegensatz zu einem Airbus, wo vieles automatisiert ist“, erläuterte der 42-jährige Elektrotechniker. „Die Boeing 737 ist wirklich eines der meistgeflogenen Flugzeuge weltweit, daher haben wir uns für einen Flugsimulator dieses Typs entschieden“, ergänzte Pommerening. Ähnliche Flugsimulatoren für jedermann gibt es auch anderorts, etwa in Köln oder Hamburg.

Viele Szenarien sind möglich

Für Berufspiloten, die weltweit zu den 320000 Bestandskunden von Simflight gehören, können auch in Kaltenkirchen alle denkbaren Flugzustände simuliert werden. Ob Windböen, starker Nebel oder das Aussetzen von Triebwerken, alle Probleme, die auch im echten Flugbetrieb passieren können, kann der begleitende Copilot unverhofft einspeisen.

Von Bernhard-Michael Domberg

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