Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Segeberg Gero Storjohann bleibt Vorsitzender
Lokales Segeberg Gero Storjohann bleibt Vorsitzender
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:06 03.12.2018
Der geschäftsführende CDU-Kreisvorstand nach der Wahl: Kurt Barkowsky, Katja Rathje-Hoffmann, Jörg Wrage, Gero Storjohann, Ursula Michalak, Ole-Christopher Plambeck, Carsten Nissen und Sönke Ehlers (v.li.n. re.) Nicht auf dem Bild: Melanie Bernstein.  Quelle: CDU
Bad Segeberg

1997 wurde Storjohann zum ersten Mal gewählt. Bei der erneuten Wahl erzielte er nun eine Zustimmungsrate von 75 Prozent. Deutlich weniger als noch vor zwei Jahren. Damals erhielt er noch 130 von 142 – also 91,5 Prozent der Stimmen.Trotzdem zeigte sich Storjohann zufrieden mit seinem Heimatkreis. Schlimmer sei es in Berlin. Im Bundesrat etwa habe keine Partei eine sichere Mehrheit, mit der Folge, dass kaum etwas voranzubringen sei. Für die Segeberger läge das beste Beispiel mit der A20 dafür direkt vor der Haustür.

Kreisvorstand fast unverändert

Wiedergewählt wurden auch Storjohanns Stellvertreter im Kreisvorstand: CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag Kurt Barkowsky erhielt 90 Stimmen, die Vorsitzende der Segeberger Seniorenunion Ursula Michalak vereinte 61 Stimmen auf sich und die Landtagsabgeordneten Ole-Christopher Plambeck und Katja Rathje-Hoffmann wurden mit 96 und 79 Stimmen gewählt.

Neu hinzugekommen als Stellvertreterin ist die Bundestagsabgeordnete Melanie Bernstein. Die Wahlstedterin erhielt 93 Stimmen.

Bestätigt im Amt wurden weiterhin Schatzmeister Jörg Wrage und sein Vertreter Arne Krohn. Mitgliedsbeauftragter bleibt Sönke Ehlers, Schriftführer Carsten Nissen und Angelika Hahn-Fricke seine Stellvertreterin. Als Beisitzer wiedergewählt wurden Ricklings CDU-Vorsitzender Hans Christian Westphal, Dieter Glage von der CDU Boostedt, die Norderstedter Stadtvertreterin Ruth Weidler und Todesfeldes CDU-Ortsvorsitzender Carsten Wittern. Neu dabei sind Pronstorfs Bürgermeisterin Bettina Albert, die Junge Union Kreisvorsitzende Jasmin Krause, der Kreistagsabgeordnete Joannis Stasinopoulos aus Lentföhrden, Kaltenkirchens neuer CDU-Vorsitzender Martin Eßmann und Marvin Kirchner von der Jungen Union.

Forderung nach Unterstützung durch Bundes- und Landespolitik

Kritik an der „großen Politik“ übte Helga Ellerbrock-Tidow, Ortsvorsitzende der CDU Kayhude: Die hohen Kosten für Kinderkrippen und Kindertagesstätten zum Beispiel trieben die Gemeinden in den Ruin. Sie forderte die Politik auf, das Versprechen, den Kommunen unter die Arme zu greifen, einzuhalten: „Und das nicht nur bei den Investitionen, sondern auch bei der Unterhaltung!“

Keine Rolle auf dem Kreisparteitag dagegen spielte die Frage nach dem oder der neuen Parteivorsitzenden der Bundes-CDU. Bereits in wenigen Tagen wird in Hamburg ein Nachfolger für Bundeskanzlerin Angela Merkel gewählt. Im Vorfeld hatten sich von den Segeberger Delegierten allein Gero Storjohann und Katja Rathje-Hoffmann offen für „AKK“, also Annegret Kramp-Karrenbauer, als Wunschkandidatin für den Parteivorsitz ausgesprochen.

Von Klaus J. Harm

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Großer Jubel herrschte unter Sportlern und Sportbegeisterten bei der Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes an der Johannes-Kelmes-Sportanlage. Nach weniger als fünf Monaten Bauzeit konnte das neue Spielfeld mit einem Eröffnungsfußballspiel vor viel Publikum eingeweiht werden.

Ulrike Bundschuh 02.12.2018
Segeberg Leuchtende Kinderaugen - Der Weihnachtsmann ist wach

Der Weihnachtsmann ließ zwar etwas auf sich warten. Am Ende erhörte der Mann mit dem Rauschebart dann aber doch die Rufe und zeigte sich. Hunderte Kinder weckten ihn am Sonnabend in der Fußgängerzone aus seinem „Sommerschlaf“.

Matthias Ralf 02.12.2018

Digitalwüste Deutschland – Bad Bramstedt ist darin keine Oase. Im Kurgebiet gibt es nur schlechten Handy-Empfang und freies WLAN besteht in der Innenstadt als grober Flickenteppich. Die von der FDP beantragte Öffnung städtischer Netze stößt beim IT-Experten Holger Mielke auf Sicherheitsbedenken.

Einar Behn 02.12.2018