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Segeberg Bürger entscheiden über Höhe der Anlagen
Lokales Segeberg Bürger entscheiden über Höhe der Anlagen
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21:44 07.03.2018
Von Harald Becker
Vor den Tralauer Windkrafträdern sollen auf dem Gebiet der Gemeinde Groß Niendorf zwei weitere Windkrafträder installiert werden. Zur Höhe der Anlagen soll es jetzt einen Bürgerentscheid geben. Quelle: Harald Becker
Groß Niendorf

Der Hintergrund: Die WKN AG hat offenbar ihre bisherigen Pläne geändert und will wohl statt dreier 150 Meter hohen Anlagen zwei 175 Meter hohe Windkrafträder errichten. Bislang hat die Gemeindevertretung nur 150 Meter hohen Anlagen zugestimmt.

Bürgermeister Claus Fahrenkrog hatte die neuen Pläne der WKN auf die Tagesordnung der Gemeindevertretersitzung am Dienstagabend in Rickerts Gasthof gesetzt. Dieser Punkt wurde aber wieder heruntergenommen. Zum einen, weil die WKN noch keinen Bauantrag eingereicht hat, zu dem die Gemeinde innerhalb von zwei Monaten hätte Stellung nehmen müssen. Zum anderen, weil die Kommunalaufsicht die Absetzung verlangt hatte.

91 Unterschriften. Nötig waren 55

Denn zuvor hatten 91 Einwohner ein Bürgerbegehren mit Bürgerentscheid erfolgreich beantragt, weit mehr als die erforderlichen 55 Stimmberechtigten. Darin soll geklärt werden, ob Groß Niendorf beim Vertrag von 2012 mit der WKN bleibt, dass die Firma nur 150 Meter hoch baut. Dieser Bürgerentscheid sollte durch einen vorzeitigen Beschluss der Gemeindevertretung nicht unterlaufen werden.

Das Problem der WKN: Zwei der ursprünglich geplanten drei 150 Meter hohen Anlagen würden wegen zu geringen Abstands zum Dorf wohl nicht vom Land genehmigt werden. Nun sollen angeblich nur noch zwei, etwas weiter entfernt vom Dorf stehende errichtet werden, dann aber 175 Meter hoch.

Noch keinen Termin für Entscheid

Während der Sitzung am Dienstagabend wurde noch nicht über den Tag des Bürgerentscheids entschieden. Die Wählergemeinschaft „Lebenswertes Groß Niendorf“ (LGN), die das Bürgerbegehren initiiert hatte, will erst schriftlich begründen, warum die Höhe der Windkrafträder auf 150 Meter begrenzt bleiben soll.

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