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Segeberg DRK plant Familienzentrum
Lokales Segeberg DRK plant Familienzentrum
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11:36 07.06.2018
Von Lutz Timm
Welche Angebote für Familien gibt es? Was fehlt? Rund 20 Experten folgten der Einladung des DRK und diskutierten über das geplante Familienzentrum. Quelle: Lutz Timm
Henstedt-Ulzburg

„Es war der eindeutige Wunsch, dass ich einen Gemeindestundenplan erstelle“, erläutert Barbara von Eltz, die das Projekt Familienzentrum für das DRK koordiniert. Darin werden die bestehenden Angebote in der Gemeinde im sozialen Bereich erfasst und können so in die Konzeption einfließen.

Angebot gilt auch für Kisdorf und Ellerau

Das geplante Familienzentrum befinde sich noch in der Startphase und soll neben der Gemeinde Henstedt-Ulzburg auch für die Kommunen Kisdorf und Ellerau zuständig sein. Der Anstoß für das vom Land mit rund 33000 Euro geförderte Projekt kam aus dem Rathaus von Henstedt-Ulzburg. Im Kreis Segeberg gibt es bislang zehn Familienzentren, die den Blick nicht auf die Kinder alleine richten, sondern die Familie und das gesamte Umfeld mit einbeziehen wollen.

Diplompädagogin von Eltz hatte „vom Dackelzuchtverein bis zum ADFC“ eingeladen. Das oberste Ziel des DRK sei es dabei, keine Konkurrenz zu den vorhandenen Angeboten zu schaffen, sondern mit Kooperationspartner neue Angebote zu installieren und bestehende zu optimieren. Ziel sei es, „Familien umfassen, bedarfsorientiert und ohne Umstände zu unterstützen“.

Experten haben zusammen den Bedarf ermittelt

Das DRK will laut von Eltz für das Familienzentrum Räume zur Verfügung stellen, Kooperationspartner suchen und „Lücken füllen“. Mit Blick auf andere Angebote wie das Haus der sozialen Beratung könne das Familienzentrum eine „Lotsenfunktion“ übernehmen.

Die Teilnehmer Auftaktveranstaltung wünschten sich vor allem „Transparenz, viele Gespräche und keine Konkurrenz“. Es gebe bereits viele Angebote, es fehle jedoch ein Gesamtüberblick. Auch der Wunsch nach einem offenen Treffpunkt für alle Generationen sei deutlich geworden, außerdem mangele es an Angeboten für Väter sowie einer Vermittlung von Babysittern oder Leihgroßeltern. „Unsere Aufgabe ist es jetzt, zu gucken, welche Angebote wann und wo zu welchem Preis bestehen, um einen Überblick zu erhalten“, sagt Barbara von Eltz. Anschließend könne man beginnen, an einem gemeinsamen Angebot zu arbeiten.

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