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Gleich zwei neue Behindertenbeauftragte

Henstedt-Ulzburg Gleich zwei neue Behindertenbeauftragte

Henstedt-Ulzburg hat gleich zwei neue Beauftragte für Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen. Britta Brünn (48) und Uta Herrnring-Vollmer (64) werden zum Jahreswechsel ihre ehrenamtliche Tätigkeit aufnehmen und freuen sich bereits auf ihre neuen Aufgaben.

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Uta Herrnring-Vollmer (links) und Britta Brünn sind die beiden neuen Behindertenbeauftragten der Gemeinde.

Quelle: Nicole Scholmann

Henstedt-Ulzburg.  Zur Doppelbesetzung der Position, die derzeit vakant ist, kam es, weil dem zuständigen Sozialausschuss beide Bewerberinnen gut gefielen. Das Gremium mochte sich nicht entscheiden und fragte kurzerhand beide Damen, ob sie als Team zusammenarbeiten wollen. Die Henstedt-Ulzburgerinnen kannten sich vorher nicht – waren aber gleich der Meinung, dass das klappen sollte. In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung wurden sie offiziell für die Amtszeit von fünf Jahren bestellt.

Britta Brünn ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann seit 17 Jahren in Henstedt-Ulzburg. Die Sachbearbeiterin hat einen Sohn und eine gehbeeinträchtigte Tochter. Als betroffene Mutter hat sie daher persönliche Erfahrungen und Kenntnisse aus den Bereichen Umgang mit Behinderungen und Beeinträchtigungen gesammelt.

Uta Herrnring-Vollmer wohnt seit zwei Jahren in der Großgemeinde. Die Diplom-Kauffrau hat 24 Jahre in der Kreisverwaltung Segeberg im Bereich Wirtschaftsförderung gearbeitet. In den vergangenen sechs Jahren koordinierte sie in der Arbeitsgemeinschaft Hamburg-Randkreise die Interessen der Kreise und Städte Schleswigs-Holsteins in der Metropolregion Hamburg im Bereich Tourismus.  „Durch meine berufliche Tätigkeit habe ich mich im Bereich Tourismus und Naherholung in den letzten fünf Jahren mit dem Thema Barrierefreiheit befasst.“, meinte sie.

Zu ihren Aufgaben zählt nicht nur die Beratung von Betroffenen, sondern auch die Unterstützung der Verwaltung, der Gemeindevertretung und deren Ausschüsse. Sie geben Stellungnahmen und Empfehlungen ab in allen Angelegenheiten, die die Belange von Menschen mit Behinderung betreffen. Die beiden „Neuen“ wollen die Themen mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. „Beeinträchtigungen kann jeder haben, auch gerade im Alter“, sagt Brünn.

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