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Segeberg 25 Jahre Gleichstellungsbeauftragte
Lokales Segeberg 25 Jahre Gleichstellungsbeauftragte
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18:54 11.03.2019
Von Nicole Scholmann
Die beiden Beauftragten für Menschen mit Behinderungen, Britta Brünn und Uta Herrnring-Vollmer, überreichten den bisherigen Gleichstellungsbeauftragten Susanne Hild, Svenja Gruber und Annegret Horn, eine Geburtstagstorte. Quelle: Nicole Scholmann
Henstedt-Ulzburg

Der damalige Bürgermeister Volker Dornquast (CDU) gab in seinem Festvortrag zu, dass seine Kommune zu Beginn nicht voller Begeisterung die vom Gesetz her vorgeschriebene Beauftragte empfangen habe. Wobei es, so der Altbürgermeister, nicht an der Stelle an sich gelegen habe, sondern vielmehr daran, dass man den Orten diese Beauftragten vorgeschrieben habe. Henstedt-Ulzburg war damals vor Gericht gezogen und hatte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Es hätte sich – so die damalige Argumentation – um einen Eingriff in die Selbstverwaltung der Kommunen gehandelt. Diese Klage habe laut Dornquast im ganzen Land für Aufsehen gesorgt. Sie wurde zurückgezogen, weil nach einer Kommunalwahl eine andere Mehrheit in Henstedt-Ulzburg plötzlich am Ruder war. 

Andere Mehrheit - andere Entscheidung

99 Bewerber habe es auf die dann ausgeschriebene Stelle gegeben. Auserwählt wurde Susanne Hild. Ihr folgte im Sommer 1998 Annegret Horn, die das Amt bis 2013 ausübte. Seitdem ist Svenja Gruber die Gleichstellungsbeauftragte. In den 25 Jahren hätten die Beauftragten so viel gearbeitet wie andere in 40 Jahren, lobte der ehemalige Verwaltungschef Dornquast die Beauftragten. 

Feministischer Blick in die Zukunft

Stefanie Lohaus, herausgebende Redakteurin des feministischen Magazins Missy (Berlin), versetzte die Besucher der Festveranstaltung ins Jahr 2119 und erinnerte unter anderem an einen Frauenstreik im Jahr 2030, in dem die Frauen einen Monat lang „nichts getan haben“. Die Zuhörer – vor allem die weiblichen – quittierten diese Ausführungen mit spontanem Beifall und Rufen („gute Idee“).

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