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Segeberg BFB hat sich für Hospiz stark gemacht
Lokales Segeberg BFB hat sich für Hospiz stark gemacht
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12:06 25.07.2018
Von Nicole Scholmann
Ein neues Hospiz soll Ende 2019 in Norderstedt eröffnen. Henstedt-Ulzburg ist am Bau beteiligt. Quelle: Oliver Berg
Henstedt-Ulzburg

„Wir sind seit Jahren am Thema dran, haben den Bürgermeister überzeugt, ihn aufgefordert sich mit Norderstedt zusammen zu tun, sich zu engagieren und auch finanziell mit einzubringen“, erklärte Gemeindevertreterin Doris Dosdahl. Die BFB sei enttäuscht, dass dieses Engagement unter den Tisch gekehrt werde.

Zusammen mit der Stadt Norderstedt bringt sich die Gemeinde Henstedt-Ulzburg in ein neues Hospiz ein, das im Stadtteil Friedrichsgabe vom Albertinen-Diakoniewerk betrieben werden soll. Vor kurzem gründeten alle drei Partner eine gemeinsame Gesellschaft und veröffentlichten eine Pressemitteilung, in der der BFB-Einsatz verschwiegen worden sei.

Kontakt zum Diakonie-Hospiz Volksdorf

BFB-Mitglied Manuela Bock habe intensiven Kontakt zu Pastor Andreas Hausberg vom Diakonie-Hospiz Volksdorf gehabt und sich genau wie andere Mitglieder der Wählergemeinschaft stark engagiert. Bereits zur Kommunalwahl 2013 habe die BFB als einzige Fraktion den Wunsch nach einem Hospiz ins Wahlprogramm aufgenommen. Auf Drängen der Wählergemeinschaft und der weiteren Fraktionen in der Gemeindevertretung habe die Verwaltung sich mit dem Thema beschäftigt und das Projekt nahm Fahrt auf. Es sei eine überfraktionelle Gruppe gebildet worden. Zu Beginn der Diskussion habe man Hospize und Palliativstationen in der Umgebung angesehen und sich ein Bild über das Projekt gemacht. „Einen besonders ansprechenden Eindruck hinterließ das Hospiz in Volksdorf, das vom Albertinen-Diakoniewerk betrieben wird.“

Letztlich sei man sich mit dem Betreiber einig gewesen. Ende kommenden Jahres soll das Hospiz eröffnet werden. Die BFB sieht dies als ihren Erfolg an.

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