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Zukunft für eine gemeinsame Kita?

Itzstedt und Nahe Zukunft für eine gemeinsame Kita?

Die SPD wagt den Vorstoß: Weil die Kita-Plätze knapp werden, soll ein Gremium mit der Gemeinde Nahe die mögliche Zusammenarbeit in der Kinderbetreuung ausloten. Die politische Zustimmung scheint sicher, Nahes Bürgermeister Holger Fischer „will die Gespräche führen“ und verweist auf ein Versprechen.

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Einen gemeinsamen ländlichen Zentralort bilden Nahe und Itzstedt bereits. Folgt jetzt eine Zusammenarbeit in der Kinderbetreuung?

Quelle: Jens Büttner/dpa

Itzstedt/Nahe. Dass Itzstedt schnell zusätzliche Betreuungsplätze braucht, ist schon seit längerer Zeit klar. Die Kita Itzer Lindwürmchen ist voll und ein neues Baugebiet bereits geplant.

Fraktionen sind sich einig

„Es wäre schön, wenn eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit im Kita-Bereich entstehen könnte“, sagt SPD-Fraktionschef Helmut Thran. „Die Gespräche darüber könnte man kurzfristig führen.“

FDP-Fraktionssprecher Reinhard Schümann begrüßt den SPD-Antrag, sieht jedoch „zu wenig Druck“ aus Nahe. „Da hätte längst was in Gange sein können“, sagt Schümann. Auch Hans-Jürgen Juhls, Fraktionschef der CDU, wünscht sich „mehr Bewegung“. „Es gibt mehrere Möglichkeiten, die konkrete Form müssen wir diskutieren“, sagt er. Hartmut Imhäuser von der Fraktion der Unabhängigen Bürger für Itzstedt (UBI) versprach ebenfalls die Unterstützung der Wählergemeinschaft.

Bürgermeister Holger Fischer sieht die Zeit gekommen

Auch in Nahe werden die Kita-Plätze knapp, bereits im Dezember beschlossen die Gemeindevertreter ihrerseits ein Gremium für die Beratungen mit Itzstedt.

„Wir müssen das jetzt anpacken. Es ist die richtige Zeit, etwas auf die Beine zu stellen“, sagt Bürgermeister Holger Fischer. Es böte sich an, auf dem Birkenhof etwas Gemeinsames zu planen. „Wir wollen diese Gespräche führen. Sonst kommt man nicht voran.“ Allerdings ist die Kita in Nahe in kommunaler Trägerschaft, die Mitarbeiter sind bei der Gemeinde angestellt. „Und ich habe das Versprechen abgegeben, dass das auch so bleibt. Dazu stehe ich“, sagt Fischer. Nur so habe er nach einer unruhigen Zeit Vertrauen aufbauen können, die Situation habe sich seitdem erheblich verbessert. Er sei auch bereit, das Personal beider Gemeinden gemeinsam zu führen. „Da gibt es viele Varianten, die man ausloten kann.“

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