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Segeberg Jungheinrich setzt auf Elektromotoren
Lokales Segeberg Jungheinrich setzt auf Elektromotoren
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17:22 10.02.2019
Von Klaus-Ulrich Tödter
Die Gäste des Unternehmerforums zeigten sich bei einem Rundgang von der Logistik der Firma Jungheinrich begeistert, die am Standort Kaltenkirchen Waren im Wert von rund 68 Millionen Euro lagert. Quelle: Klaus-Ulrich Tödter
Kaltenkirchen

Partnerschaften im Umfeld von Industrie und Digitalisierung zählen heute zum guten Ton. Denn viele Aufgaben können mit gebündeltem Know-how besser gemeistert werden. Deshalb sei das gegenseitige Kennenlernen so wichtig, hieß es vom Kaltenkirchener Businessclub, der die Veranstaltungsreihe gemeinsam mit der Stadtverwaltung organisiert. 

Wie wichtig die örtlichen Unternehmer solch eine Veranstaltung nehmen, zeigte der Besuch. Fast 100 Gäste waren ins Ersatzteillager von Jungheinrich in Kaltenkrichen gekommen. Martin Wielgus, Leiter der Jungheinrich-Unternehmenskommunikation, machte anhand einiger Zahlen deutlich, um welch einen Firmenriesen es sich bei Jungheinrich handelt, der bislang in Kaltenkirchen 86 Millionen Euro investiert hat. Den Kaltenkirchener Standort bezeichnete er als „Juwel“. 

Fertigung an zehn Standorten

„1953 in einer kleinen Butze gegründet“, wie Wielgus sagte, fertigt Jungheinrich heute an zehn verschiedenen Produktionsstandorten. In Norderstedt werden zum Beispiel Hochhubwagen und Schubmasterstapler hergestellt.

Darüber hinaus wurde in den vergangenen Jahren die eigene Energieexpertise deutlich ausgebaut. „Jungheinrich fertigt über Elektromotoren und Antriebssteuerungen hinaus auch die passenden Batterien und Ladegeräte mit dem Ziel der maximalen energieeffizienten Leistung aller Fahrzeuge“, hob Wielgus hervor: „Seit 2017 werden nahezu alle unsere Fahrzeuge mit Batterien angeboten.“ Die würden ebenfalls in Norderstedt gefertigt. „Insgesamt sind über eine Million von uns gebaute Elektrofahrzeuge in den Lagern weltweit im Einsatz.“

24 Stunden am Tag lieferfähig

Die Aufarbeitung von gebrauchten Gabelstaplern für den Wiederverkauf erfolgt im Werk Dresden. Und über das vollautomatisierte Ersatzteilzentrum in Kaltenkirchen sowie weitere Regionallager weltweit werde die 24-Stunden-Lieferfähigkeit von Ersatzteilen in Europa und Asien an 365 Tagen im Jahr gewährleistet. 

Jungheinrich hat 2017 einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro gemacht, der bis 2020 auf 4 Milliarden Euro gesteigert werden soll. 18.000 Mitarbeiter werden weltweit beschäftigt. In Kaltenkirchen sind es fast 400. 

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