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Segeberg Finn Drümmer auf Höhenflug
Lokales Segeberg Finn Drümmer auf Höhenflug
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19:30 10.07.2018
Da steht es schwarz auf weiß: Finn Drümmer (Kaltenkirchener TS) verbesserte seine persönliche Bestleistung um satte elf Zentimeter und wurde mit 2,15 Meter Nordmeister im Hochsprung. Quelle: Anne Pamperin
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Kaltenkirchen

Der Kaltenkirchener Finn Drümmer nahm damit Gold ins Visier und zeigte damit den unglaublichsten Wettkampf seiner bisherigen Laufbahn. Mit einer Bestmarke von 2,07 Meter angetreten, katapultierte sich der 21-Jährige bis auf 2,15 Meter: Bestleistung, Nordtitel und die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in Nürnberg.

Problemlose Sprünge im ersten Versuch

„Sensationell! Ich freue mich riesig“, strahlte der Sportler. Drümmer übersprang auf der Anlage der Jahnkampfbahn die ersten drei Höhen (1,96, 1,99 und 2,02 Meter) problemlos im ersten Versuch. Bei 2,05 jubelte der Kaltenkirchener das erste Mal – die zwei Jahre alte persönliche Bestleistung war geknackt. Stephane Signie-Diriberry (Hamburger SV) war der einzige Konkurrent, der mithalten konnte. Bei 2,08 Metern war für den Hamburger Schluss. Es folgte die One-Man-Show des Finn Drümmer. 2,10 Meter – DM-Norm erfüllt; 2,12 und 2,15 Meter – es ging immer höher. Erst 2,18 Meter waren zu hoch.

Platz neun der Jahresbestenliste

Mit seinen 2,15 Metern hat sich Finn Drümmer auf Platz neun der deutschen Jahresbestenliste vorgeschoben. Den Segeberger Kreisrekord hält schon seit 1981 Hans Burchard (KT), der 2,21 Meter übersprang. Vier Jahre später, dann als Mitglied der LG Wedel-Pinneberg, stellte Buchard die noch immer gültige Landesbestmarke von 2,22 Meter auf.

Der angehende Wirtschaftsingenieur Drümmer war überglücklich. Seine Grüne für diesen Höhenflug: „Ich konnte zu Hause schlafen und musste keine acht Stunden anreisen. Das Wetter war gut, heute hat einfach alles gepasst.“ Für die nationalen Titelkämpfe am 21./22. Juli wird sich Drümmer recht kurzfristig freinehmen. „Ich habe flexible Arbeitszeiten, das dürfte kein Problem geben“, glaubt der Athlet. Betreut wurde Finn Drümmer, der sein duales Studium abwechselnd an der Nordakademie in Elmshorn und bei den Drägerwerken in Lübeck betreibt, von Landestrainer Sven Schroeder. „Finn springt etwas unorthodox. Aber es funktioniert ja trotzdem“, so Schroeder grinsend.

Von Anne Pamperin

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