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Segeberg Bis zu den Ferien nach Paris
Lokales Segeberg Bis zu den Ferien nach Paris
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08:36 08.07.2018
Von Heinrich Pantel
Auch die Wallfahrtskirche Sacré-Cœur mit ihrer eindrucksvollen Architektur gehörte zum Programm der Kaltenkirchener Schülergruppe. Quelle: Privat
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Kaltenkirchen

Mit einer gemischten Gruppe von 42 Schülern machten sich Magdalena Geissler, Kristina Giertz, Anne Saboia und Ingke Siewertsen auf den Weg in die französische Hauptstadt. Französisch-Unterricht sollte dabei nicht ganz fehlen. Der gestaltete sich aber ganz anders als in den heimischen Klassenräumen. Giertz: „Wir ermunterten unsere Schüler, Leute anzusprechen und Fragen zu stellen.“ So boten sich zahlreiche Möglichkeiten, um mit Muttersprachlern ins Gespräch zu kommen und um Theorie zur Praxis werden zu lassen.

Gelassene Franzosen trotz sprachlicher Hindernisse

Die Rückmeldungen der Schüler bestätigten den Erfolg der Methode: „Auf unser holpriges Französisch reagierten die Leute sehr geduldig.“ Oder: „Untereinander sprechen die Franzosen eher schnell. Im Gespräch mit uns waren sie aber rücksichtsvoll und sprachen deutlich langsamer.“ Ansätze zum internationalen Gedankenaustausch waren schnell gefunden.

Gerade touristische Anziehungspunkte wie Eiffelturm, Louvre oder Champs-Élysées mit Arc de Triomphe beflügelten Nähe über alle Grenzen hinweg. Ingke Siewertsen: „Als wir abends in der bereits erleuchteten Stadt uns einer Schiffstour auf der Seine anschlossen, inspirierte die eigenartige Akustik unter den niedrigen Brücken einige von uns dazu, kräftig zu jubeln. Andere Fahrgäste stimmten ein.“ Das habe nicht nur einen berauschenden Klang ergeben, es habe auch für allgemeine Heiterkeit gesorgt.

Teilnehmer wollen die Reise 2019 gerne wiederholen

Was fiel den Schülern am Rande der vielen Sehenswürdigkeiten in der Metropole auf? Viele aufdringliche Straßenverkäufer seien dort unterwegs, wurde mehrfach moniert. „Erstaunlich war zu sehen, mit welchen Tricks versucht wird, den Touristen etwas zu verkaufen.“ Von Hamburg kenne man das gar nicht.

Beim vollen Programm sorgten hochsommerliche Temperaturen dafür, dass der Aufenthalt in der Hauptstadt Frankreichs zu einer körperlichen Herausforderung wurde. Kristina Giertz lobte die Jugendlichen: „Die haben sie tapfer bewältigt.“ Gemeinsam mit ihren Kolleginnen freute sie sich insbesondere darüber, dass die Schüler vom Gymnasium und der Gemeinschaftsschule sehr harmonisch miteinander umgingen. Für 2019 steht bereits fest: „Im nächsten Jahr gerne wieder.“

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