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Alstergymnasium: Abriss oder Neubau?

Henstedt-Ulzburg Alstergymnasium: Abriss oder Neubau?

Die Henstedt-Ulzburger Kommunalpolitik muss sich mit der Zukunft des Alstergymnasiums beschäftigen, denn die Schule ist in die Jahre gekommen. Die Investitionen, die nötig sind, um das Gymnasium in einem guten Zustand zu erhalten, sind groß. Diskutiert wird ein Neubau.

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Das Alstergymnasium muss entweder saniert oder komplett neu gebaut werden. Darüber diskutiert die Kommunalpolitik in Henstedt-Ulzburg.

Quelle: Nicole Scholmann

Henstedt-Ulzburg. Die CDU ist mit ihrer Meinung nun vorangeprescht. Einen Abriss trage die CDU nicht mit, heißt es in einer Mitteilung der Christdemokraten. Vielmehr sei man für eine Sanierung des Gymnasiums, das derzeit von 1300 Schülern besucht wird.

Arbeitskreis diskutiert hinter verschlossenen Türen

Im Arbeitskreis, der sich mit der Zukunft des Alstergymnasiums beschäftigt, hatte ein Gutachten in Auftrag gegeben und hinter verschlossenen Türen die Inhalte diskutiert. Kurt Göttsch von der WHU kann die Aussagen der CDU nicht verstehen und ist sehr verärgert. CDU-Gemeindevertreter Jens Müller habe in der Mitteilung wichtige Fakten verschwiegen. So gebe es für eine Sanierung keine Kredite, im Gegensatz zu einem Neubau. Eine Sanierung werde gut 21 Millionen Euro kosten, ein Neubau mindestens 41 Millionen Euro.

Schulleitung lehnt Sanierung im laufenden Betrieb ab

Auch habe die Schulleitung signalisiert, dass eine mehrjährige Sanierung für die Schule nicht in Frage komme. Göttsch stellt sich einen Neubau an anderem Standort vor. Dann könnte der Schulbetrieb ohne Probleme weiterlaufen, während eine neue Schule entstehe. Horst Ostwald (SPD) fordert vor der Entscheidung Abriss oder Neubau eine Wirtschaftlichkeitsberechnung.

Aller Voraussicht nach wird sich erst im Spätsommer der Planungsausschuss mit dem Thema Alstergymnasium beschäftigen.

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