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Grüne setzen auf bewährte Köpfe

Bad Bramstedt Grüne setzen auf bewährte Köpfe

Bündnis 90/Grüne sind die erste Partei in Bad Bramstedt, die ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 6. Mai aufgestellt hat. Auf den ersten fünf Listenplatzen stehen mit Iris Westenfelder, Gilbert Sieckmann-Joucken, Sabine Prohn, Fritz Bredfeldt und Peter Strübing die jetztigen Stadtverordneten.

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Die vorderen Listenplätze besetzen Iris Westenfelder (von links), Gilbert Sieckmann-Joucken, Sabine Prohn, Fritz Bredfeldt und Peter Strübing. Sie alle sind schon jetzt Stadtverordnete.

Quelle: Uwe Straehler-Pohl

Bad Bramstedt.  Die Grünen stellen zurzeit fünf Stadtverordnete. Es sind genau die selben, die nun auf die ersten fünf Listenplätze gewählt wurden. Auf Listenplatz 6 folgt Paul Cheglov, der auch schon einmal Stadtverordneter war. Bei der Kommunalwahl 2013 hatten die Grünen in Bad Bramstedt 19,5 Prozent erreicht, ihr bis dahin bestes Ergebnis.

Wenig Veränderungen brachte die Mitgliederversammlung auch im Vorstand des Ortsverbandes. Iris Westenfelder (Vorsitzende) und Rainer Jacobi (Kassenführer) wurden wiedergewählt. Anstelle von Sabine Prohn (ebenfalls Vorsitzende) rückte Gerhard Schönau nach.

In seinem Jahresbericht bilanzierte der Fraktionsvorsitzende in der Stadtverordnetenversammlung, Gilbert Sieckmann-Joucken, das abgelaufene Jahr und gab einen Einblick in künftige Schwerpunkte. Er erinnerte daran, dass auf Antrag der Grünen eine „Lenkungsgruppe Klimaschutz“ eingerichtet worden sei, in der alle Fraktionen sowie unter anderem auch die Stadtwerke mitarbeiten. Ziel sei es, ein Konzept zu erarbeiten, wie sich die Stadt am Klimaschutz beteiligen könne.

Einen Schwenk hatte die Fraktion zum Gewerbegebiet Süd gemacht. Vor einigen Jahren, als dort noch ein Fachmarktzentrum geplant war, seien die Grünen gegen die Erschließung des zweiten Bad Brasmtedter Gewerbegebietes gewesen. „Wir haben uns bewegt“, erklärte Stadtverordneter Fritz Bredfeldt. Die Grünen unterstützen nun die Erschließung, die in diesem Jahr beginnen soll.

Zu den umstrittenen Straßenausbaubeiträgen erklärte Sieckmann-Joucken, solange es keinen finanziellen Ausgleich vom Land gebe, spreche sich die Grünen-Fraktion gegen einen Verzicht dieser Gebühren seitens der Stadt aus.

Sieckmann-Joucken kündigte an, sich auch künftig dem kommunalen Klimaschutz zu widmen. „Dazu gehören der Ausbau von Rad- und Fußwegen, aber auch die Schaffung einer Lade-Infrastruktur für E-Autos“, so der Fraktionsvorsitzende. Außerdem müssten nach Auffassung der Grünen die Mittel für die Grundschulen am Ort gleichmäßiger verteilt werden.

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