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Segeberg Berufsschüler lernten Politik
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09:22 25.01.2018
Von Gerrit Sponholz
Das Argumentieren und die Meinungsbildung übten in einem Politik-Planspiel zum Strommarkt die BBZ-Schüler (von links) Kaya Tralau (18) aus Schlamersdorf, Janina Kähler (18), Josi Sbaiaa (17) aus Bad Segeberg, Lea Wolf (17) aus Henstedt-Ulzburg und Nele Hardt (16) aus Bad Segeberg. Quelle: Gerrit Sponholz
Bad Segeberg

Letztlich ging es darum, zu lernen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Was in Zeiten politischer Extreme und kurzatmiger sozialer Medien wie Facebook offenkundig nicht so leicht ist.

Informationsflut für Jugendliche

„Wir haben eine Informationsflut“, sagte BBZ-Leiter Heinz Sandbrink. Das erschwere die ohnehin nicht einfache Arbeit für junge Menschen, für sich ein eigenes Meinungsbild herauszuarbeiten. Und die eigene Meinung im Angesicht anderer zu vertreten, nicht nur über soziale Medien zu verbreiten.

Ganz so problematisch sahen dies fünf Schülerinnen in einer der Arbeitsgruppen am Berufsbildungszentrum am Mittwochvormittag aber dann doch nicht. „Wir können unsere eigene Meinung schon gut vertreten, wenn wir von ihr auch überzeugt sind.“ 

Verein organisiert Übungsseminare

Später im Plenum, bei der Abwägung der Gesetzesvorschläge, zeigte sich allerdings: Manche sind wohl zu schüchtern, denn nur wenige beteiligen sich an der Diskussion. Und wenn sie sich äußern, dann so leise, dass Projektleiter Jan Roessel sie ermuntern muss, doch bitte lauter zu sprechen.

Der Mitarbeiter ist von der Deutschen Gesellschaft, einem überparteilichen Verein für politische Bildung, entsandt. Sie organisiert bundesweit derlei Tagesseminare mit Schülern. Die jungen Menschen sollen befähigt werden, zu argumentieren, widerstreitende Interessen zu bündeln und Kompromisse zu finden.

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