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Segeberg Chefin der Wirtschaftsförderung geht
Lokales Segeberg Chefin der Wirtschaftsförderung geht
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21:36 11.06.2018
Von Gerrit Sponholz
Erfolgreiche Arbeit bescheinigen die Fraktionen der bisherigen Chefin der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg (WKS), Maike Moser. Quelle: Harald Becker
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Bad Segeberg

Sie will sich beruflich offenbar neu orientieren und hat den Kreis gebeten, ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin der WKS beenden zu können. Sie beginnt dem Vernehmen nach einen neuen Job in Hamburg.

Im Vorfeld der konstituierenden Sitzung des Segeberger Kreistages am Montagabend hatten sich die CDU, die SPD und die WI-SE-Fraktion deshalb darauf verständigt, nicht wie geplant den Aufsichtsrat der WKS neu mit Politikern zu besetzen. Der alte Aufsichtsrat soll vorerst weiter amtieren und den Führungswechsel bei der WKS abwickeln.

WKS ist wieder auf gutem Gleis

Moser hatte erst vor zwei Jahren in schwerem Fahrwasser das Ruder übernommen, nachdem sie sich zuvor einige Jahre um die Bereinigung der Kreisbeteiligungen erfolgreich gekümmert hatte. Die WKS ist wieder auf ein gutes Gleis gebracht.

Der Rückzug von Maike Moser hat die Kreispolitik überrascht. „Ich weiß nicht, warum sie kündigen will“, sagt Kurt Barkowsky, Fraktionschef der CDU. Er regte an, den Wechsel an der WKS-Spitze und die Neuaufstellung der Kreisgremien nach der Kommunalwahl zu nutzen, generell über die Ziele der WKS erneut zu sprechen. Etwa darüber, auch Gewerbeflächen zu vermakeln.

Bedauern bei Fraktionen

Edda Lessing, Chefin der SPD-Fraktion, bedauert den Rückzug von Maike Moser. Über deren Arbeit könne sich der Kreis „nicht beklagen“. Wie die CDU sieht auch die SPD eine inhaltliche Diskussion über die WKS aufkommen. Auch Toni Köppen, Fraktionschef der WI-SE, bedauert den Rückzug von Moser. „Ich finde es schade, dass sie geht. Sie hat effektiv gearbeitet.“ Auch er will eine grundsätzliche Diskussion über die Ziel der WKS führen.

Die Stelle der WKS-Geschäftsführung muss jetzt wieder vom Kreis ausgeschrieben werden.

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