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Internetportal verhalf Hunden zu Futter

Kreis Segeberg Internetportal verhalf Hunden zu Futter

Mit der Spendenbüchse von Haus zu Haus ziehen, ist für wohltätige Organisationen nicht mehr nötig. Geld beschaffen können sie sich über Spenden per Klick im Internet. Davon profitiert ein Tierschutzverein aus Nehms. Für 200 Hunde eines Tierheims bei Barcelona wurden 1980 Kilogramm Futter geliefert.

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Felix Wassermann vom Internetportal gooding/feed a dog und Sabine Löwenstrom vom Tierschutzverein aus Nehms überbrachten einem  Tierheim in Spanien fast zwei Tonnen Hundefutter als Spende.

Quelle: Gooding

Kreis Segeberg. Die Kosten hatten Firmen übernommen. Über deren Internetportale hatten Kunden zuvor im Internet eingekauft – verbunden mit dem Versprechen der Unternehmen, kleine Prämien für wohltätige Zwecke bereitzustellen, die die Kunden selbst wählen konnten.

Unternehmen zahlen Prämien

Firmen, Käufer und wohltätige Organisationen bringen Internetportale wie gooding zusammen. Bislang 1640 Firmen sind es bei www.gooding.de, bei rund 11000 gelisteten Förderprojekten wie dem Verein  aus Nehms „Tiere in Spanien“ von Sabine Löwenstrom. Für ihren Verein haben sich schon 1083 Kunden eingesetzt, als sie im Internet über gooding eingekauft hatten. Unternehmen zahlten gut 4500 Euro an Prämie aus.

Außerdem ist der Tierschutzverein aus Nehms Nutznießer der neuen Handy-App „feed a dog“, ebenfalls von gooding. Über die App kann ein Nutzer eigenes Geld per Klick an einen Verein spenden, das damit Hundefutterspenden finanziert.

Direkt spenden per App

Aus den App-Erlösen bezahlte der Verein „Tiere in Spanien“ vor wenigen Tagen fünf Paletten Hundefutter. Es wurde einem Tierheim bei Barcelona zur Verfügung gestellt. Der Wert: Etwa 2000 Euro. Felix Wassermann, Geschäftsführer von gooding und feed a dog, sowie Sabine Löwenstrom waren eigens nach Spanien zur Übergabe gereist.

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hält sich zu solchen Hilfsvermittlungsportalen im Internet mangels Informationen bedeckt. „Zur Zeit können wir keine fundierte Einschätzung zu diesem Thema geben“, bedauert Pressesprecherin Vivien Rehder.

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
Segeberger Zeitung

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