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Segeberg Müllgebühren steigen um fast 18 Prozent
Lokales Segeberg Müllgebühren steigen um fast 18 Prozent
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07:04 03.11.2018
Von Gerrit Sponholz
Viele Gründe führen dazu, dass die Müllgebühren im Kreis Segeberg (ohne Norderstedt) 2019 kräftig steigen sollen. Quelle: A3250 Oliver Berg
Kreis Segeberg

Das wäre die zweite große Erhöhung innerhalb eines Jahres. Erst zu Beginn 2018 hatte der WZV die Müllgebühren nach fünf Jahren Pause um bis zu 28 Prozent angehoben. Ein Grund seinerzeit: Millionenrücklagen waren verzehrt, mit denen die Jahre zuvor die Gebühren niedrig gehalten werden konnten.

Auch Abfindung für Ex-Chef treibt Kosten

Den gewaltigen Sprung 2019 erklärt Dr. Beatrix Klüver, Bürgermeisterin von Tensfeld und derzeit amtierende ehrenamtliche Vorsteherin des WZV, mit „massiven Steigerungen bei unseren Entsorgungskosten und im Bereich der Deponie.“ Ohne Erhöhung würde der WZV ins Minus rutschen.

In einer Mitteilung des WZV ist die Rede davon, dass auch „Nachkalkulationen für 2017“ Grund für die Anhebung 2019 seien. Zum Hintergrund: 2017 hatte noch Jens Kretschmer die WZV-Geschäfte geführt, bis ihm Mitte 2018 der Stuhl vor die Tür gesetzt worden war. Die Kosten für seine Abfindung sind nach SZ-Informationen ebenfalls eine Ursache für die Gebührensteigerung.

Eine Rolle gespielt hat bei der neuen Kalkulation auch die Entsorgung von Strauchgut und Sperrmüll, die um rund 50 Prozent teurer geworden ist. Diese Kosten werden von der Müllgebühr mit abgedeckt. Zudem ist geplant, für eine bessere Abfuhrkontrolle bald alle Tonnen mit Chips auszustatten.

Drei Info-Veranstaltungen für Bürger

Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause, Vorsitzender der WZV-Verbandsversammlung, plädiert für die Erhöhung. „Die Entgelte sind Spitz auf Knopf kalkuliert.“ Der WZV dürfe keine Gewinne, aber auch keine Verluste machen. Er lud die WZV-Kunden zu drei geplanten Informationsveranstaltungen im Dezember in Bad Segeberg, Kaltenkirchen und Trappenkamp ein. Die Termine würden noch bekanntgegeben.

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