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Segeberg Drohne hilft Feuerwehr bei Einsätzen
Lokales Segeberg Drohne hilft Feuerwehr bei Einsätzen
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19:02 10.04.2018
Von Gerrit Sponholz
Die neue Drohne des Kreisfeuerwehrverbandes Segeberg und die Kamera steuern Sebastian Sahling (links) aus Lentföhrden und Thorsten Hensel aus Kaltenkirchen. Quelle: Gerrit Sponholz
Bad Segeberg

Die Freude war groß, als Landrat Jan Peter Schröder die Ausrüstung inklusive einer Übungsdrohne im Gesamtwert von 23.000 Euro übergab. Fünf Kräfte der neu gebildeten Einheit aus mehreren Wehren im Kreisgebiet waren am vergangenen Wochenende geschult worden. Die Feuerwehrdrohne soll in einem Luftraum bis 100 Meter Einsätze begleiten. Technisch möglich wären 4,5 Kilometer.

Ultrascharfe Bilder

Ein Feuerwehrmann steuert den Drohnenflug, der zweite die Kamera, die auf ein Tablet das Luftbild live und in höchster Auflösung überträgt. „Bei einem Hallenbrand etwa oder wie kürzlich beim kleinen Feuer im Segeberger Forst könnten wir von oben schauen, wo Flammen und Glutnester sich ausbreiten“, erklärte Michael Dahlke, stellvertretender Kreiswehrführer aus Bornhöved.

Für den anderen stellvertretenden Kreiswehrführer Jörg Nero (Groß Kummerfeld) sind auch andere Szenarien denkbar, bei denen die Drohne Dienste leisten könnte. Etwa bei Einsätzen in engen Gassen oder wenn beobachtet werden müsse, wie sich Menschenmassen bei Großveranstaltungen bewegen. Manche Feuerwehrleute erinnerten an das Desaster bei der Love-Parade in Duisburg, als 2010 in den Massen 21 junge Menschen erdrückt wurden.

Drohne ergänzt Flugdienst

Die Drohne wird in der Kreisfeuerwehrzentrale in Bad Segeberg deponiert. Nicht verzichten will der Kreisfeuerwehrverband weiterhin auf die Unterstützung des Flugdienstes. Den Segeberger und Stormarner Feuerwehrleuten steht ein Kleinflugzeug mit Team zur Verfügung, um Waldbrände im Auge zu behalten oder zu entdecken.

Auf dem Video ist ein Testeinsatz der neuen Drohne zu sehen.

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