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Vom echten auf Holzpferd umgesattelt

Kreis Segeberg Vom echten auf Holzpferd umgesattelt

Die Voltigiersparte des Reit- und Fahrvereins (RuFV) Schlamersdorf feierte Premiere: Beim Holzpferdturnier in der Manfred-Frank-Sporthalle in Schlamersdorf wurde nicht auf echten Pferden geturnt, sondern auf Holzpferden. 200 Teilnehmerinnen waren dabei.

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Das Abenteuer Voltigieren erleben Berit Tralau (12, von links) aus Schmalensee, Laura Hack (11) aus Nehms und Marie Pape (14) aus Blunk gemeinsam im RuFV Schlamersdorf.

Quelle: Andreas Wicht

Schlamersdorf. „Leider besitzen viele Vereine kein eigenes Pferd mehr“, erklärte Sarah Dzaack vom RuFV Schlamersdorf. „Auch wir selbst haben gerade erst ein Pferd gekauft, das dann aber frühestens in einem Jahr zum Voltigieren genommen werden kann“.

Halsbrecherische Akrobatik

So entwickelten die 23-jährige Fresenfelderin und eine weitere der sechs Trainerkolleginnen, Meike Bülk (25) aus Stocksee, die Idee, ein Holzpferdturnier in der Schlamersdorfer Sporthalle zu veranstalten. Schließlich würde die halsbrecherische Akrobatik auf den Pferderücken sowieso zuvor monatelang auf Holzpferden geübt, bevor es auf ein longiertes Pferd geht.

Diese Turniere ohne lebende Tiere erfreuen sich immer größerer Beliebtheit in Schleswig-Holstein. In Schlamersdorf traten 200 Teilnehmerinnen in vier von sechs Leistungsklassen an. Für die obersten Klassen M und S gab es noch keine Starterinnen. Nur Mädchen und junge Frauen waren aktiv.

Auch Bauchgurte und Steigbügel aufgezogen

Die Holzpferde waren wie bei einem echten Pferd mit Bauchgurten und Steigbügeln ausgestattet. Geturnt wurde in Gymnastikanzügen. Dadurch blieb für die Juroren die Beinarbeit sichtbar, denn bewertet wurde in erster Linie die Akrobatik. Und es diente der Sicherheit, um nicht mit flatternden Kleidungsstücken irgendwo hängen zu bleiben.

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
Segeberger Zeitung

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