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Warnstreik: Mülltonnen blieben stehen

Kreis Segeberg Warnstreik: Mülltonnen blieben stehen

Einige Tausend Tonnen vor allem aus der Bioabfall- und Altpapiersammlung werden am Donnerstag nicht abgeholt. Ein Teil der Belegschaft des Wege-Zweckverbandes (WZV) ist in einen eintägigen Warnstreik getreten. Die Gewerkschaft Verdi hatte zuvor die Verhandlungen über einen neuen Tarif abgebrochen.

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Vor dem Betriebshof des Wege-Zweckverbandes in Bad Segeberg streikten am Donnerstag Mitarbeiter der WZV-Entsorgung GmbH für höhere Löhne.

Quelle: Gerrit Sponholz

Bad Segeberg. Seit Dezember 2017 hatten WZV und Verdi drei Mal wegen eines Haustarifvertrags zusammengesessen. Es geht um das Gehalt für rund 200 der 320 WZV-Mitarbeiter, die in der Tochterfirma WZV-Entsorgung beschäftigt sind.

Verdi fordert rückwirkend sechs Prozent mehr Gehalt ab 2017. Außerdem will Verdi eine höhere Eingruppierung der Mitarbeiter in den Vergütungsstufen, einen monatlichen Zuschlag für Auszubildende und 300 Euro jährlich „Erholungsbeihilfe für Verdi-Mitglieder“. Der WZV bietet ein Plus von 2,6 Prozent an, einen Aufschlag für Azubis und 100 Euro Urlaubsgeld für alle, nicht nur für Verdi-Mitglieder.

Verlust der Altpapiersammlung?

Ob Verdi am Freitag den Warnstreik fortsetzt, war am Donnerstag unklar. Es stand die Drohung im Raum, wenn bis Ende kommender Woche keine Lösung gefunden ist, die Vorbereitungen für einen generellen Streik einzuleiten.

Der WZV signalisierte Gesprächsbereitschaft, sah aber auch begrenzten Handlungsspielraum. Liefen die Lohnkosten aus dem Ruder, könne der WZV vielleicht den Auftrag für die Altpapiersammlung an Konkurrenten verlieren.

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
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