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Segeberg 10.000 Euro für Streuobstwiesen
Lokales Segeberg 10.000 Euro für Streuobstwiesen
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12:20 15.04.2019
Von Gunnar Müller
Landwirt  Hans Möller (links) dokumentiert alles selbst mit seiner Kamera – auch die Spendenübergabe mit (von links) Jaskia und Andrej Immel von Grell, Ehefrau Anette, Grell-Geschäftsführer Matthias Sagner und Stiftungsbeirätin Ute Thode sowie Heino und Sabrina Dwinger aus Schmalfeld. Quelle: Gunnar Müller
Lentföhrden

Ute Thode, Stiftungsbeirätin und Matthias Sagner, Geschäftsführer des Grell-Naturkost-Großhandels, waren mit einem symbolischen Scheck gekommen. Symbolisch, weil das Projekt bereits tatkräftig angegangen wurde: Die Öko-Melkburen und Mitglieder der solidarischen Landwirtschaft pflanzten in der vergangenen Woche 50 Apfel- und Zwetschgen, Birnen- und Quittenbäume. So entstehen in wenigen Jahren bunte Streuobstwiese auf den drei der Gemeinschaft angeschlossenen Höfen in Lentföhrden, Schmalfeld und Lutzhorn. Dabei habe man bewusst robuste, alte Sorten gewählt, erklärte Bauer Hans Möller aus Lentföhrden. Von der Spende kann sowohl die Anschaffung als auch die Pflege in den ersten Jahren der noch kleinen Bäumchen bestritten werden.

Der Scheck solle eine Anerkennung des Engagements für Natur und Mensch sein, so Ute Thode von Gerd-Grodt-Grell-Stiftung: „Hier gibt es eine Kultur, eine Landwirtschaft, die uns und Mutter Natur guttut.“ 

Schon 200.000 Euro für die Natur gespendet

Grell Naturkost blickte 2018 auf eine 200-jährige Firmengeschichte zurück – mit 200.000 Euro wurden bereits von dem Kaltenkirchener Unternehmen in ganz Schleswig-Holstein Projekte gefördert, alleine 70.000 Euro gab Grell für Klimaschutz und Artenvielfalt aus. „Gerne geben wir den gemeinsam erwirtschafteten Gewinn von Grell Naturkost über die Grell-Stiftung zurück an die Natur.“ Damit solle auch der Kohlenstoffausstoß des Grell-Lieferverkehrs kompensiert werden, sagt Thode.

Die Streuobstwiese ist für Landwirt Dwinger aus Schmalfeld eine „Win-win-Situation für alle“. Das Obst sei eine Leckerei für die Kühe, sofern sie dran kommen. Die Blüten seien wichtig für viele Insekten, wie etwa die Wildbienen. „Hier gibt es noch die wertvolle ‚Kuhschiete‘ auf der Weide“, erklärt Ute Thode. Der Beginn der wichtigen Nahrungskette für Mikroorganismen, Insekten und Vögel. Und in den Fußstapfen der Schwarzweißbunten bildeten sich wiederum Biotope. Im Sommer dienten die Bäume den Tieren zudem als Schattenspender.“

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