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Segeberg Sanierung soll 940000 Euro kosten
Lokales Segeberg Sanierung soll 940000 Euro kosten
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07:13 12.09.2018
Von Michael Stamp
Der Bad Segeberger Marktplatz ist seit Jahren in einem desolaten Zustand. Jetzt soll er - zu 50 Prozent mit Fördermitteln - erneuert werden. Die Stadt werden mit insgesamt 940000 Euro veranschlagt. Quelle: Michael Stamp
Bad Segeberg

Begonnen hatten die Überlegungen im Frühjahr 2017 durch einen Förderaufruf des Landes. Unter dem Motto „Nachhaltige Stadtentwicklung - Stadt im Wandel“ konnten Projekte eingereicht werden, die beispielsweise der denkmalgerechten Erneuerung von Plätzen innerhalb historischer Ensembles dienen. Die Stadt reichte einen Förderantrag über 850000 Euro ein, wie Stadtplanerin Ute Heldt Leal berichtet. Da inzwischen fast eineinhalb Jahre vergangen sind,wurde eine Ausgabensteigerung von gut 10 Prozent eingerechnet, so dass nun 940000 Euro als Gesamtkosten kalkuliert werden.

Neues Pflaster soll wieder hochwertig sein

Im Zuge der Sanierung könnte laut Bauamt nicht nur die Pflasterung erneuert, sondern auch die technische Versorgung im Untergrund auf den neuesten Stand gebracht werden. Dies würde dem Wochenmarkt zugute kommen, der mittwochs und sonnabends auf dem Areal zu finden ist. Die Stromkabel, die von den Ständen zu Verteilerkästen gelegt werden, gelten trotz aller Vorsicht als gefährliche Stolperfallen.

Die kleinteilige Pflasterung ist nach Worten von Ute Heldt Leal „vor dem Hintergrund der historischen Kulisse“ ausgewählt worden. Der Platz liegt zwischen der Marienkirche, der Dahlmannschule und dem Rehder-Haus. Die Ausbesserungen lassen sich nicht langfristig aufrecht erhalten. Das neue Pflaster soll auch wieder hochwertig sein. Ute Heldt Leal: „Eine minderwertige Ausstattung wäre in dieser historischen Baustruktur nicht vertretbar.“

Noch hat die Stadt die Fördermittel nicht in der Tasche. Die letzte formale Hürde ist der Antrag bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein. Sie wird das Geld aber erst bereitstellen, wenn die Stadt nachweist, dass sie den Eigenanteil von 50 Prozent in ihrem Etat bereitstellt. Über die Aufnahme in den Doppelhaushalt 2019/20 wird die Stadtvertretung am Dienstag, 18. September, beraten und beschließen. Die Sitzung beginnt um 18.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2019 angepeilt.

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