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Segeberg Bad Bramstedt - Mit Rad nach Hamburg
Lokales Segeberg Bad Bramstedt - Mit Rad nach Hamburg
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18:59 30.10.2018
Von Einar Behn
Acht Radschnellwege sind in der Metropolregion Hamburg geplant. Quelle: Metropolregion Hamburg
Bad Bramstedt

 Es sei nicht nur eines der größten Leitprojekte der Metropolregion Hamburg, sondern auch das derzeit größte länderübergreifende Radschnellwege-Planungs-Projekt in Deutschland, teilte Pressesprecherin Marion Köhler mit. Nach einem europaweiten Teilnahmewettbewerb untersuchen jetzt fünf Planungskonsortien die Umsetzbarkeit und erstellen Konzepte für Gestaltung und Kommunikation.

Der Radschnellweg nach Bad Bramstedt soll von der Hamburger Innenstadt über Norderstedt, Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen führen. Er ist der einzige im Kreis Segeberg. Ursprünglich hatte es Pläne gegeben, den Fahrradautobahn bis nach Neumünster zu führen. Doch die Stadt hatte es abgelehnt, sich finanziell an einer ersten Untersuchung zu beteiligen. Nun wird der Weg in Bad Bramstedt enden. Es soll kein neuer durchgängiger Radweg gebaut werden. Vielmehr ist vorgesehen, wo möglich vorhandene Verkehrswege zu nutzen und sie gegebenenfalls auszubauen. Voraussetzung ist, dass die Radwege ein schnelles Fahren mit möglichst wenig Hindernissen ermöglichen.

Ingenieure untersuchen mögliche Trassen

Mit den Machbarkeitsstudien verfolge die Metropolregion Hamburg das Ziel, die Attraktivität des Radverkehrs zu steigern, erklärte Pressesprecherin Köhler. Sie sollen die planerischen Grundlagen für die Entwicklung von Radschnellwegen in der Metropolregion Hamburg liefern. Die fünf ausgewählten Ingenieursgemeinschaften sollen realisierbare Trassen und Umsetzungskonzepte erarbeiten. Damit werden die Voraussetzungen für einen späteren Bau von Radschnellwegen geschaffen. Erste Zwischenergebnisse sollen in der zweiten Jahreshälfte 2019 vorliegen. Regionsweit werden insgesamt rund 275 Kilometer Strecke untersucht.

Parallel zu den Machbarkeitsstudien wird ein Planungs- und Gestaltungshandbuch erarbeitet. Es soll sicherstellen, dass die Radschnellwege in der Metropolregion Hamburg ein einheitliches Erscheinungsbild bekommen und langfristig eine leichte Orientierung für die Radfahrenden gewährleisten.

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