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Segeberg Archäologen wollen auf Spielplatz graben
Lokales Segeberg Archäologen wollen auf Spielplatz graben
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08:52 29.06.2018
Finden Archäologen bei Grabungen in Norderstedt Skelette? Noch ist unklar, ob unter dem Spielplatz tatsächlich ein Massengrab aus NS-Zeit ist. Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/spa (Symbolfoto)
Norderstedt

Ist unter einem Spielplatz in Norderstedt (Kreis Segeberg) ein Massengrab aus NS-Zeit? Das wollen Archäologen Mitte Juli herausfinden.  „Sollten die Archäologen dabei auf Knochen stoßen, wird die Kriminalpolizei hinzugezogen.“ An der Grabung in Norderstedt ist auch der Leiter des Landesamts, Ulf Ickerodt, beteiligt.

„Es gibt unterschiedliche Versionen, denen jetzt nachgegangen wird“, sagte die Sprecherin des Archäologischen Landesamts. Aussagen von Zeitzeugen würden von den Archäologen ernst genommen. Der Spielplatz ist derzeit gesperrt.

Zeitzeugin berichtete von Massengrab

Eine Zeitzeugin hatte berichtet, an dieser Stelle im Stadtteil Harksheide hätten vor mehr als 70 Jahren Mitarbeiter der sogenannten Heil- und Pflegeanstalt Langenhorn Opfer des Euthanasie-Programms verscharrt.

Ende Mai hatte eine Sprecher der Norderstedter Stadtverwaltung laut dem „Hamburger Abendblatt“ angekündigt, dem Thema „mit aller Sensibilität und Pietät“ nachgehen zu wollen.

Von dpa

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