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Segeberg Tränen am Anfang, Tränen am Ende
Lokales Segeberg Tränen am Anfang, Tränen am Ende
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22:08 12.08.2018
Von Karsten Paulsen
Ausgelassen feierten die Franzosen aus Aigre und Fahrenkruger Gastgeber auf dem Gemeindeabend im Bürgerhaus. Quelle: Karsten Paulsen
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Fahrenkrug

 Einstweilen gab es auf beiden Seiten aber wie so oft in der Vergangenheit Tränen: zunächst die der Freude beim hochsommerlichen Wiedersehen, schließlich die des Abschieds bei Regen am Sonnabend. Die „französische Woche“ bot viel Emotionen, Fröhlichkeit und Esprit auf beiden Seiten. Die Fahrenkruger erwiesen sich den 25 Besuchern aus ihrer Partnergemeinde einmal mehr als vollendete Gastgeber.

Holsteiner Spezialitäten für die Rückreise

Fahrenkrugs neuer Bürgermeister Reiner G. Martin (CDU), der nach der Kommunalwahl Rolf-Peter Mohr (WGF) abgelöst hat, dankte den Organisatoren für viel Spaß und gelungene Überraschungen. Er wünschte mit einem „Au revoir“ eine gute Reise und übergab zur Stärkung für unterwegs einen großen Korb mit holsteinischen Spezialitäten sowie einen Brief für seinen Kollegen in Aigre. Jean-Paul Ayrault hatte dieses Mal aus privaten Gründen zu Hause bleiben müssen.

„Wir freuen uns sehr, dass diese Partnerschaft auch nach über 30 Jahren so lebendig ist und wir auch neue Familien dafür begeistern konnten“, zog Christiane Wegner vom Aigre-Ausschuss der Gemeinde Fahrenkrug ein überaus positives Fazit.

Vor allem männliche Jugend begeistern

In ihren Dank schloss Christiane Wegner alle Beteiligten, die Gastfamilien und Offiziellen sowie das Animationsteam mit ein, das ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt habe. Beim Elternabend etwa tanzte eine Fahrenkruger Männergruppe in „heißer“ Verkleidung Polka-Formationen auf der Bühne. Die Franzosen ihrerseits boten viel Varieté, Zaubereien und artistische Einlagen, die viel Beifall erhielten.

Ihre Kollegin vom Partnerschaftsausschuss in Aigre, Präsidentin Patricia Ranouil, die den verhinderten Bürgermeister Ayrault bei der Deutschland-Visite vertrat, lobte nicht nur die tolle Gastfreundschaft, sondern sprach auch gleich eine Einladung aus: „Wir erwarten euch nächstes Jahr in Aigre“.

Bürgermeisterin von Villejesus war mitangereist

Wie dann die kommunalpolitischen Verhältnisse in der Partnergemeinde sein werden, steht noch nicht genau fest. Die Rede ist von einem Zusammenschluss von Aigre mit seinen aktuell rund 1100 Einwohnern und der Nachbargemeinde Villejesus mit rund 540 Einwohnern. Der Ort wäre dann nach einer Fusion in etwa so groß wie Fahrenkrug. Die schon einmal mit nach Fahrenkrug gereiste Bürgermeisterin von Villejesus, Nadia Caillaud, kündigte eine Entscheidung im Dezember dieses Jahres an.

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