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Segeberg Round Table übernimmt das Entenrennen
Lokales Segeberg Round Table übernimmt das Entenrennen
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08:24 13.03.2019
Von Michael Stamp
Bald kommt wieder der große Tag für die knallgelben Quietscheenten: Im Sommer steigt das Bad Segeberger Entenrennen erstmals unter der Leitung des Round Table. Quelle: Archiv
Bad Segeberg

Entenfan Ernie aus der „Sesamstraße“ hätte seine helle Freude: Einmal im Jahr schippern Hunderte von Plastikenten an der Seepromenade entlang. Das Ganze dient einem guten Zweck. Jede einzelne Ente mit einer Startnummer am Bauch muss vorab nämlich beim Kiwanis-Club gekauft werden. Mehrere tausend Euro kommen auf diesem Wege zusammen. Der Erlös wird dann hauptsächlich in lokale Kinder- und Jugendprojekte investiert.

Kiwanis-Club hatte schlichtweg zu wenig Leute

Doch das Organisieren wurde in den vergangenen Jahren schwieriger, denn die Personaldecke beim Kiwanis-Club erwies sich als immer dünner, wie der langjährige Kassierer Werner Schulze berichtet. „Der Spaß ist noch da, aber wir werden ja alle älter.“ Ein längerer Krankenhausaufenthalt im vergangenen Jahr brachte ihn ins Grübeln. Zudem war nicht mal mehr ein Dutzend Helfer dabei. Daher habe man sich für die Devise „Lieber ein Ende mit Schrecken“ entschieden und den Segeberger Kiwanis-Club aufgelöst, sagt Schulze. Uwe Harm wurde so zum letzten Präsidenten. 

Round Table peilt Termin im Sommer an

Ein Anliegen sei jedoch gewesen, das bestens etablierte Entenrennen nicht sterben zu lassen. „Wir haben deshalb mit dem Round Table gesprochen, ob sie es weiterführen möchten.“ Der Service-Club mit der laufenden Nummer 148 sagte zu Schulzes großer Freude zu. „Wir sind in den Planungen, dass wir das Entenrennen im Sommer umsetzen“, erklärte gestern Ralf Trimpert. Er war Round-Table-Präsident, als vor einigen Monaten die Kiwanis-Anfrage kam. Inzwischen ist er schon Past-Präsident, also der ehemalige Spitzenmann im Bad Segeberger Club. Bei Round Table können Männer im Alter von 18 bis 40 mitmachen. 

Auch der Old Table soll beim Organisieren helfen

Alle Älteren sind in der Kalkbergstadt dann im Old Table 348 organisiert. Diese Abteilung kommt laut Trimpert auf rund 60 Ehrenamtler. Einige von ihnen werden sicherlich auch beim Entenrennen helfen. „Wir machen das ein stückweit gemeinschaftlich“, sagt Trimpert. In erster Linie sollen jedoch die 15 Aktiven Round-Tabler die Verantwortung für das Event tragen. Ein konkreter Termin im Sommer sei ausgeguckt, aber noch nicht endgültig bestätigt. 

Kiwanis-Club hat noch etwas Geld zu verteilen

Ganz vorbei ist es mit dem Kiwanis-Club indes nicht. „Wir haben noch ein wenig Geld zu verteilen“, sagt Schulze. Wann und wie das geschieht, sei jedoch noch offen.

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