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Segeberg Ausgebrannte Mahnung an G-20-Gipfel
Lokales Segeberg Ausgebrannte Mahnung an G-20-Gipfel
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20:00 14.01.2018
Von Lutz Timm
Markus Kollwitz (links) und Dirk Ahrens wollen ihren G-20-Saab auf Messen und Fan-Treffen ausstellen. Quelle: Lutz Timm
Seth

„Die Form ist ja auch in den Flammen gut erkennbar“, sagt Dirk Ahrens und grinst. Während der G-20-Ausschreitungen hatte er ein Video mit brennenden Autos geschickt bekommen und erkannte gleich den Saab 900 Turbo 16 S Aero. Schon wieder einer weniger, habe er gedacht. „Dann war mir klar: den muss man retten.“ Kumpel Markus Kollwitz musste er nicht lange überzeugen, schließlich sind beide leidenschaftliche Freunde der schwedischen Autos von Saab und Volvo.

Die ehemalige Besitzerin wurde von der Versicherung entschädigt

Also haben sich die beiden gebürtigen Hamburger auf den Weg gemacht und den Kontakt zur Besitzerin des ehemals schwarzen Saabs hergestellt, die den beiden den Wagen überließ. „Es war kein Liebhaberstück. Sie hat das Auto vor 15 Jahren gekauft und täglich genutzt“, sagt Kollwitz. „Außerdem wusste sie schon, dass sie von der Versicherung entschädigt wird.“

Vier Stunden zerrten und werkelten die Beiden mit Eisenstangen, Holzbohlen und Wagenhebern an dem Wrack herum, bis es endlich auf dem Trailer lag. Anschließend brachten Kollwitz und Ahrens ihren Fang nach Seth, wo der Schmalfelder Kollwitz als selbstständiger Karosseriebauer eine Werkstatt hat. Zusammen mit Kumpel Dirk Ahrens, der in Hasenmoor lebt und bei einem Audi-Händler in Kaltenkirchen arbeitet, entfernte Kollwitz Asche, geschmolzenes Plastik und Glas. Danach schweißten sie ein Gestell, damit der Saab auch transportiert werden kann, und behandelten das Wrack mit Konservierungsöl.

Mehr lesen Sie in der Montagausgabe der Segeberger Zeitung.

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