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Segeberg Jury besichtigte Schmalfeld
Lokales Segeberg Jury besichtigte Schmalfeld
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14:38 30.06.2018
Von Heinrich Pantel
Mitglieder der Arbeitsgruppe, die die Bewerbung für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ haben. Quelle: Heinrich Pantel
Schmalfeld

Schmalfeld. Dann kommt es zur Auswertung der Bewertungen, die eine Jury während ihrer elf Besichtigungen vornahm.

90 Minuten Besichtigungstour

Vor der rund 90-minütigen Fahrt durch Schmalfeld wurde die Jury beim Dorfhaus Hirten-Deel mit einem fröhlichen Kinderlied erfreut. „Unsere Jüngsten lassen es sich nicht nehmen, Sie zu begrüßen“, meinte Bürgermeister Klaus Gerdes. Dann gesellten er und Vertretern einer Schmalfelder Arbeitsgruppe sich zu den  Juroren in deren Bus.

Eine anschauliche Beschreibung des dörflichen Lebens folgte, das mit seiner Vielfalt bei den Gästen sichtlich Eindruck hinterließ. „Hier leben 1950 Menschen; Tendenz zunehmend“, berichtete Gerdes. Schmalfeld gehöre zum „Hamburger Speckgürtel“ und biete mit einem Quadratmeterpreis von rund 120 Euro erschwingliches Bauland.

Dampfbetriebene Dreschmaschine

Weiter ging es zum Damperplatz. Der habe nichts mit einem Dampfer und Schifffahrt zu tun, so der Bürgermeister. An der Stelle habe einmal eine dampfbetriebene Dreschmaschine das Getreide für diejenigen gedroschen, die selber kein Gerät dafür hatten.

„Der hohe identitätsstiftende und ökologische Wert der Schmalfelder Au und des Autales wurde von der Gemeinde schon früh erkannt und mit einem Bebauungsverbot gesichert“, formulierte die Arbeitsgruppe, die die Bewerbung für den Wettbewerb vorbereitet hatte. 

Eindruck vom Zentrum

Einen Eindruck von dem, was Schmalfeld im Zentrum zu bieten hat, erhielt die Besichtigungsgruppe an der Schule.

Über Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen wurde berichtet, über die Gestaltung des Ortsbildes, Daseinsvorsorge und Infrastruktur, über Aktivitäten von Kirche und Vereinen sowie über interkommunale Kooperation. Beispiele für eine gelungene Integration von Flüchtlingen wurden genannt.

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