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Segeberg Hier fühlen sich nicht nur Falter wohl
Lokales Segeberg Hier fühlen sich nicht nur Falter wohl
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07:00 25.06.2018
Von Lutz Timm
Monika Weber und Arno Müller freuen sich über die vielen Tiere im Schmetterlingsgarten Quelle: Lutz Timm
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Kaltenkirchen

Das geschäftige Summen und Brummen beginnt direkt hinter der Eingangspforte, die den Schmetterlingsgarten von dem öffentlichen Teil des Freizeitparks trennt. 2008 hat die Stadt den Naturschützern des Nabu die Fläche überlassen, seitdem wird der Garten mehr und mehr zum Lebensraum für Insekten aller Art, die sonst zunehmend mit dem Verschwinden geeigneter Grünflächen zu kämpfen haben. Eine handvoll Helfer des Nabu Kisdorfer Wohld hat in den vergangenen Jahren einen Wohlfühlraum für alles was fliegt und flattert geschaffen.

Ziel ist eine möglichst hohe Vielfalt einheimischer Blühpflanzen

Am Hang des ehemaligen Kiesabbaugebiet gelegen, bietet der Schmetterlingsgarten mittlerweile in vier ineinander übergehenden Biotopen jede Menge Platz für die namensgebenden Schmetterlinge, aber auch ihre Raupen sowie Vögel und Fledermäuse. Der naturnahe Gartenteil ist dominiert von Heide und Kräutern, der anschließende Hang ist über und über mit Ginster bewachsen. Auf dem sandigen Boden unterhalb des Hanges finden im Trockenrasen viele Insekten perfekte Bedingungen, der Nassbereich mit Seerosen grenzt an den See.

Monika Weber (73) und Arno Müller (77) sind zwei der Freiwilligen, die sich regelmäßig um die Beete und Pflanzen kümmern. Sie zielen vor allem auf eine hohe Vielfalt heimischer Blühpflanzen ab, die den Insekten als Nahrungsquelle dienen. „Wir wollen den Schmetterlingen einen Schutzraum bieten und bei den Menschen ein Bewusstsein für die Bedeutung der Tiere schaffen“, sagt Weber.

Besucher können Insektenhotels bauen und Stockbrot rösten

Besonders die vielen Rasenflächen und versiegelten Gärten seien ein Problem, weil die Insekten weder Rückzugsorte noch Nahrung finden würden, erläutert Müller. „Alles muss immer ordentlich aussehen und frisch gemäht sein. Wir versuchen, da ein Gegengewicht zu schaffen“, sagt der Rentner. „Wenn alle Privatgärten nur ein bisschen naturnäher gestaltet wären, wäre schon viel getan.“

Wie das geht, können Weber und Müller den Besuchern auf der Geburtstagsfeier „10 Jahre Schmetterlingsgarten“ von 10 bis 16 Uhr erläutern.

Bei Kaffee und Kuchen können sich die Gäste zudem den Garten zeigen lassen, Insektenhotels bauen, sogenannte Guerillakugeln mit Wildblumensaat fertigen und Stockbrot am Lagerfeuer rösten. Für die kleinen Besucher gibt es außerdem Schmetterlinge zum Ausmalen, für die Großen Infomaterial. Der Eintritt ist frei.

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