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Bahnstrecke nach Zwischenfall gesperrt

NMS-Bad Segeberg Bahnstrecke nach Zwischenfall gesperrt

Ein tödlicher Zwischenfall hat am Mittwochabend für eine Sperrung der Bahnstrecke zwischen Bad Segeberg und Neumünster gesorgt. Die Hintergründe werden jetzt von der Kriminalpolizei ermittelt. Bahnfahrer mussten auf Busse umsteigen.

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Eine Frau ist am Mittwoch in Bad Segeberg von der Nordbahn erfasst und getötet worden.

Quelle: Michael Stamp

Bad Segeberg. Die Nordbahn rauschte am Mittwoch kurz nach 18 Uhr aus Richtung Neumünster kommend über die Gleise in Richtung des Bad Segeberger Bahnhofs. Die Schranken an der Hamburger Straße senkten sich, die roten Lampen über den Andreaskreuzen leuchteten auf. Da bemerkte der Lokführer in der Dunkelheit einen Schemen auf den Gleisen – etwa 60 Meter vor dem Bahnübergang. „Er hat sofort eine Notbremsung eingeleitet“, schilderte Polizeibeamter Christian Behrens. „Aber wie immer in solchen Fällen: Es hat nicht gereicht.“

Rettungskräfte fuhren zunächst irrtümlich zum Bahnhof

Der Notruf sorgte zunächst für Verwirrung. „Wir wurden zum Bahnhof an der B206 alarmiert“, schildert Einsatzleiter Axel Pottkamp von der Freiwilligen Feuerwehr. Doch vor Ort stellte sich das als Irrtum heraus. „Der Lokführer des anderen Zuges, der dort gewartet hat, hat uns dann gesagt, dass es an der B432 ist.“ Mit 19 Kameraden rückte Pottkamp an.

Die Feuerwehr sorgte mit einer Rampe dafür, dass die 58 Fahrgäste den Zug verlassen konnten. Laut Untersuchungen durch den Rettungsdienst wurde niemand verletzt – mit Ausnahme des Lokführers, der einen Schock davontrug und abgelöst wurde. Die Fahrgäste wurden mit einem Bus der Firma „Mit-Reisen“ zum Bad Segeberger Bahnhof transportiert. Die Bahnstrecke war am Abend gesperrt. Neben Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Kripo war auch die Bahnpolizei vor Ort.

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