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Segeberg Wieder keinen Amtsvorsteher gewählt
Lokales Segeberg Wieder keinen Amtsvorsteher gewählt
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11:11 11.09.2018
Von Birgit Panten
Im Amtsausschuss Itzstedt wurde erneut kein Amtsvorsteher gewählt. Die Auszählung der Stimmen ergab keine Mehrheit für den vorgeschlagenen Kandidaten. Quelle: Birgit Panten
Amt Itzstedt

 Nachdem Maren Storjohann (CDU) aus Seth bei der konstituierenden Sitzung im Juni nach zwei verlorenen Wahlgängen das Handtuch geworfen hatte und eine für den 20. August terminierte Sitzung verschoben worden war, fand auch der nächste Kandidat der Christdemokraten, Jürgen Lamp aus Tangstedt, keine Mehrheit. Ein dritter Versuch im Amtsgebäude in Itzstedt wird nun am Freitag, 28. September, 18 Uhr stattfinden. Dazwischen wollen sich Vertreter aller im Amtsausschuss vertretenen Parteien und Gemeinschaften noch einmal an einen Tisch setzen. Sollte sich beim erneuten Anlauf keine Mehrheit für einen von der CDU durch ein gebundenes Vorschlagsrecht benannten Kandidaten finden, wird sich nach dem 15. Oktober der Kreis Segeberg einschalten.

Lamp will wieder antreten

„Ich trete wieder an“, betonte Jürgen Lamp mit fester Stimme, nachdem er in den drei Wahlgängen 34, 35 und 36 Stimmen erhalten hatte. 78 Stimmen können die 23 im Amtsausschuss vertretenen Mitglieder der Gemeinden Itzstedt, Kayhude, Nahe, Oering, Seth, Sülfeld  und Tangstedt nach einer Änderung der Stimmenkontingente nach der Kommunalwahl im Mai diesen Jahres gegeben. Je angefangene 250 Einwohner erhält jetzt jede Gemeinde ein Stimmrecht.Die CDU, die aus den Wahlen als stärkste Kraft hervorgegangen war, verfügt somit mit ihren neun Mitgliedern im Amtsausschuss über 34 Stimmen. Die Wählergemeinschaften erhielten für ihre sieben Mandatsträger 21 Stimmen, die SPD für fünf Personen 17 Stimmen, Grüne und FDP mit jeweils einem Vertreter drei Stimmen.

Der Tangstedter Jörg-Hendrik Lorenz als ältestes Mitglied des Gremiums leitete nach Sitzungseröffnung durch den noch amtierenden Amtsvorsteher Volker Bumann aus Sülfeld die drei Wahldurchgänge. Nach mehreren Auszeiten und Besprechungen sowohl innerparteilich bei der CDU als auch im Miteinander aller Gruppierungen wurde schließlich der Antrag auf Abbruch der Sitzung und Neuansetzung einstimmig genehmigt.

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