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Segeberg Fraktionen diskutieren über den Posten
Lokales Segeberg Fraktionen diskutieren über den Posten
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07:00 24.07.2018
Von Nicole Scholmann
Maren Storjohann (Mitte) hatte zwei Wahlgänge um den Posten des Amtsvorstehers im Amt Itzstedt nicht für sich entscheiden können. Quelle: Sylvana Lublow/Archiv
Amt Itzstedt

Es habe ein erstes Treffen am 19. Juli gegeben. „Die Sprecher aller Fraktionen diskutierten unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Folgen der letzten Amtsausschusssitzung, des gebundenen Vorschlagsrechts der stärksten Fraktion und mögliche Wahlen nach dem Meiststimmenverfahren“, heißt es in der Pressemitteilung. Alle Fraktionssprecher seien sich einig gewesen, die Personaldebatten nicht öffentlich zu führen, um „sowohl Schaden für das Amt als auch für die Position des Amtsvorstehers abzuwenden“.

Nach Auskunft der Amtsverwaltung müsse sich der Ausschuss bis zum 15. Oktober verständigen, andernfalls müsse die Kommunalaufsicht des Kreises Segeberg einen Beauftragten bestellen, der die Position und die Aufgaben eines Amtsvorstehers wahrnehme.

Am 13. August wird weiter diskutiert

Das zweite Treffen der Fraktionssprecher ist für den 13. August vorgesehen. Bis dahin solle die Situation innerhalb der Fraktionen beraten und diskutiert werden. Der Amtsausschuss tagt am 20. August. Die Sitzung ist öffentlich.

Am 16. Juli war die konstituierende Sitzung des Amtsausschusses ohne Ergebnis abgelaufen. Die CDU hatte das Vorschlagsrecht und Maren Storjohann aus Seth als neue Amtsvorsteherin präsentiert. Aber bei beiden Wahlgängen gab es keine Mehrheit für die stellvertretende Bürgermeisterin ihres Heimatortes. Auf einen dritten Wahlgang wurde verzichtet und man ging ohne Vorsteher auseinander.

Holger Fischer würde das Amt übernehmen

Hinter den Kulissen war bereits vorher Holger Fischer, Bürgermeister aus Nahe, als neuer Amtsvorsteher gehandelt worden. Er ist der Wunschkandidat seiner Wählergemeinschaft und der SPD. Der 61-jährige Tischlermeister und Landwirt würde den Posten gerne übernehmen. „Ich möchte die Gemeinden stärken, vor allem auch Tangstedt fester einbinden“, hatte er der Segeberger Zeitung gesagt.

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