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Segeberg 16 Kandidaten für den Seniorenbeirat
Lokales Segeberg 16 Kandidaten für den Seniorenbeirat
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15:31 12.10.2018
Von Michael Stamp
Sie kandidieren für den Bad Segeberger Seniorenbeirat: Bernd Hoffmann (von links), Herbert Drywa, Jörn-Peter Dau, Horst Rönnau, Klaus Bülck, Hans-Peter Finnern, Ursula Michalak, Erwin Mesa, Thomas Vorbeck, Ingeborg Lichte, Elfriede Mende-Anselm und Karl-Henning Kausch. Nicht bei der Kandidatenvorstellung im Bürgersaal des Rathauses (und damit nicht auf dem Bild) waren Ute Zastrow, Marianne Böttcher, Irene Pulmer und Hans-Jürgen Schwenck. Quelle: Stephan Hartung
Bad Segeberg

Im Seniorenbeirat steht ein gravierender Wechsel an. 15 Jahre und damit drei Wahlperioden lang hat Karin Am Wege den Beirat als Vorsitzende geprägt. Nun nimmt sie ihren Abschied. „Frau Am Wege hat mit viel Sachverstand und diplomatischem Geschick viel bewegt – und ihre Mitstreiter im Seniorenbeirat auch“, lobt Bürgermeister Dieter Schönfeld. Auch Erich Ernst Fritsch, Hermann Bauer und Klaus Maskos ziehen sich nun zurück. Es machen aber auch einige Ehrenamtler weiter – und aus der Kommunalpolitik sind einige bekannte Namen zum Kandidatenkreis gestoßen. Die Vertreter des Seniorenbeirats werden in der Stadtvertretung und in den städtischen Ausschüssen als Experten gehört. „Wenn sie sich etwas wünschen, wird das wie ein Antrag gewertet“, sagt Verwaltungschef Schönfeld.

Wieder antreten wird Ute Zastrow, die unter anderem die Arbeit des Ausschusses für Bauen und Umwelt begleitet hat und bei der letzten Wahl das beste Ergebnis erzielte. Auch Behindertenbeauftragte Marianne Böttcher, Hans-Peter Finnern, der frühere SPD-Ortsvorsitzende Herbert Drywa, Horst Rönnau, Jörn-Peter Dau und Erwin Mesa sind wieder im Kandidatenkreis.

Auch mehrere bekannte Gesichter aus der Kommunalpolitik dabei

Jüngste Bewerberin ist Elfriede Mende-Anselm, der älteste Kandidat ist ein erfahrener Kommunalpolitiker: Bernd Hoffmann. Er gehörte früher der Freien Wählergemeinschaft BBS an, leitete zeitweise den Bauausschuss und war als stellvertretender Bürgervorsteher aktiv. Ebenfalls ehemalige Stadtvertreter sind Thomas Vorbeck und Ursula Michalak, die beide für die CDU im Rathaus saßen. Er war stellvertretender Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender, sie leitete unter anderem den Haupt- und Finanzausschuss; mit der älteren Generation hat sie als Vorsitzende der Senioren-Union bereits zu tun.

Klaus Bülck wiederum hat als BBS-Kandidat den Sprung in die Stadtvertretung verpasst. „Sollte er die Gelegenheit zum Nachrücken bekommen, müsste er sich zwischen Stadtvertretung und Seniorenbeirat entscheiden“, erklärt Bürgermeister Schönfeld. „Beides geht nicht.“ Komplettiert wird das Kandidatenfeld von Ingeborg Lichte, Karl-Henning Kausch, Hans-Jürgen Schwenck und Irene Pulmer.

Alle Bad Segeberger ab 60 Jahren dürfen wählen. Sie müssten ihre Wahlunterlagen bereits erhalten haben. Jeder hat maximal elf Stimmen, wobei auch das Ankreuzen von weniger Kandidaten möglich ist. Allerdings ist nur eine Stimme pro Bewerber zulässig; man kann also nicht bei einem besonders geschätzten Kandidaten mehrere Kreuzchen machen. Das würde zur Ungültigkeit führen.

Bis zum 8. November um 16 Uhr müssen die Wahlzettel im Rathaus abgegeben werden. In der Nähe der Bürgerdienste steht eine Wahlurne. Auch eine Briefwahl ist möglich. Ausgezählt wird ab 18 Uhr öffentlich im Bürgersaal. Die Amtszeit dauert von 2018 bis 2023.

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