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Segeberg Zu hässlich: Döner-Imbiss muss weichen
Lokales Segeberg Zu hässlich: Döner-Imbiss muss weichen
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09:00 11.07.2018
Von Michael Stamp
Der Döner-Imbiss an der Eiche in Wahlstedt soll weichen, um das Stadtbild zu verbessern. Quelle: Michael Stamp
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Wahlstedt

Bis vor einigen Jahren hat dort an der Eiche, wo Ilhami Celik noch vor wenigen Tagen seine Döner verkauft hat, ein Kiosk gestanden. Er war nicht gerade ein Schmuckstück, passte mit seinem Sortiment an Zeitschriften und Süßigkeiten einigermaßen zu der benachbarten Bushaltestelle. Jahrelang stand der Kiosk leer – bis Celik zum Presslufthammer griff. Mit viel Eigenleistung baute der heute 45-Jährige das rudimentäre Gebäude zum Imbiss um. Es entstand im Laufe des Jahres 2010 keine architektonische Meisterleistung, sondern eher ein Häuschen „Marke Eigenbau“.

Nicht schön und nicht gut

Genau das ist aber sowohl der Stadtvertretung als auch CDU und Liberalen inzwischen ein Dorn im Auge. Im November 2017 brachte Vorsitzender Wolfgang Lippke (FDP) im Wirtschaftsausschuss das Thema auf. „Das hatte uns auch schon seit langem beschäftigt“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Jan Christoph. Der im Jahr 2011 eröffnete Imbiss mit seinen grellgelben Schildern mitten im Herzen der Stadt behagte ihm nicht. „Wir befanden das nicht für schön und nicht für gut. Wir hatten gehofft, dass sich das hübscher einfügt. So ist es aber ganz schlecht für das Entrée.“

Umgestaltung soll Entrée zum Marktplatz verbessern

In der Stadtvertretung wurde beschlossen, den Pachtvertrag nicht zu verlängern. Der Gastwirt beklagte öffentlich die fehlende Wertschätzung durch die Stadt. Außerdem habe er vier Arbeitsplätze geschaffen und insgesamt über 70000 Euro in den Bau investiert. Er erklärte sich bereit, auf Wunsch weitere bauliche Veränderungen vorzunehmen.

Noch kein konkretes Datum

Doch es nützte alles nichts: Zum 31. Mai 2018 lief der Kontrakt aus, wie Bauamtsleiter Torsten Maaß sagt. In den Folgewochen habe der Gastwirt noch weiterarbeiten dürfen. Nun soll aber der Abriss kommen. „Sobald er da raus ist“, erklärt Maaß. „Ein konkretes Datum haben wir aber noch nicht.“ Vorübergehend soll die Fläche erst einmal gepflastert werden. Über die spätere Gestaltung wird die Kommunalpolitik noch beraten müssen. Ziel ist, das zum Marktplatz führende Nord-Tor besser einzubinden.

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