Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Segeberg Weihnachtsmarkt soll nicht sterben
Lokales Segeberg Weihnachtsmarkt soll nicht sterben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:55 09.08.2013
Claus Bornhöft (von links), Evelyn Friedrichsen und Günter Pfeiffer verabredeten mit weiteren Interessierten, den Weihnachtsmarkt auch dieses Jahr wieder stattfinden zu lassen.
Bad Bramstedt

Geplanter Termin: 6. bis 8. Dezember. Dann gibt es den Budenzauber erstmals rund um die Kirche. Schon seit Jahren steht der Weihnachtsmarkt auf der Kippe. Nachdem sich der Bürger- und Verkehrsverein als Veranstalter zurückgezogen hatte, wurde der Markt in Privatinitiative drei Jahre unter Federführung von Evelyn Friedrichsen fortgesetzt. Doch für sie wurde er regelmäßig zum Minusgeschäft. Letztes Jahr warf sie entnervt das Handtuch. Nun soll es trotzdem weitergehen. Der Bad Bramstedter Taxiunternehmer Günter Pfeiffer hatte sich schon, als er noch BVV-Vorsitzender war, in der Organisation des Marktes engagiert. Nun steht er wieder an der Spitze des Organisationsteams. Großes Interesse haben auch die Rotarier gezeigt, für die der Weihnachtsmarkt stets eine wichtige Einnahmequelle zur Finanzierung sozialer Projekte war. Vertreten auf dem ersten Treffen waren zudem der BVV und die Freiwillige Feuerwehr, auch Evelyn Friedrichsen erklärte sich bereit, wieder mitzuwirken. Die Stadt, das stellte Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach klar, werde nicht als Veranstalter auftreten. Sie werde aber für öffentliche Flächen nur geringe Standgebühren erheben. Einig war sich die Runde darüber, dass der Markt diesmal rund um die Kirche und auf dem Kirchenbleeck stattfinden soll. Bisher war er am Rathaus und früher auch schon mal rund ums Schloss aufgebaut worden. „Wir wollen etwas Weihnachtliches gestalten und keine Stände haben, die auf jeden Flohmarkt passen“, so Bornhöfts Vorstellung. Auf „Plünnstände“ sollte möglichst verzichtet werden. Schulen und Kindergärten könnten mit eigenen Ständen ihre Kassen aufbessern. Vom Gymnasium habe es schon positive Signale gegeben, erklärte ein Teilnehmer der Runde. Auch meinten die Organisatoren, die Läden in der Nähe des Weihnachtsmarktes sollten nach Möglichkeit geöffnet haben. Fraglich ist allerdings, ob auf die Standvergabe an professionelle Händler ganz verzichtet werden kann, denn schließlich müssten auch Kosten, beispielsweise die GEMA-Gebühren, gedeckt werden, warnten einige Teilnehmer der Runde.Bornhöft schlug vor, als Publikumsmagneten eine zentrale Bühne aufzubauen, auf der kontinuierlich über die drei Tage verteilt etwas vorgeführt wird. In das Programm könnten Schulen und Vereine eingebunden werden. „Wenn Schüler auftreten, kommen auch die Eltern und andere Angehörige“, ist sich Bornhöft sicher. Sein Bruder, Uwe Bornhöft, will auch sein Gebäude am Kirchenbleeck, den früheren Sitz der Raiffeisenbank, für Stände zur Verfügung stellen. Das Haus steht leer. Wehrführer Kai Harms versprach, mit seiner Mannschaft Marktstände zu zimmern, wenn das Material gestellt wird.Die Zeit wird knapp, um noch ausreichend Standbetreiber zu finden. Deshalb will die Gruppe mit Schwung an die Arbeit gehen. Bereits am kommenden Mittwoch, 14. August, gibt es das nächste Treffen (19 Uhr, Mercure Hotel Köhlerhof). Jeder Interessierte kann teilnehmen, vor allem würde sich das Team über Vereine freuen, die am Weihnachtsmarkt mitwirken wollen.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige