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Segeberg Kirchengemeinden sollen Verbünde gründen
Lokales Segeberg Kirchengemeinden sollen Verbünde gründen
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06:01 25.09.2018
Von Gerrit Sponholz
Propst Dr. Daniel Havemann und Pastorin Rebecca Lenz, Mitglied des synodalen Präsidiums, warben für den "Prozess Kirchenkreis 2030". Die 35 Kirchengemeinden sollen Verbünde bilden. Quelle: Gerrit Sponholz
Bad Segeberg

Diesen Plan präsentierte die Kirchenkreisführung den Synodalen während ihrer Sitzung in Bad Segeberg. Und stießen auf etliche Fragen, aber auch Wohlgefallen und Bereitschaft mitzugestalten, war der Eindruck von Segebergs Propst Dr. Daniel Havemann und Pastorin Rebecca Lenz vom synodalen Präsidium. „Wir müssen und können die Kirche neu denken.“

Basis soll mitreden

Auf demokratische Mitsprache von unten legen Havemann und Lenz sehr großen Wert, betonen sie in einem Pressegespräch. Nichts solle übergestülpt, sondern gemeinsam entwickelt werden.

Die Kernelemente des Reformprogramms: Die Kirchgemeinden sollen sich in der jeweiligen Kirchspiel-Region die Arbeit teilen und selbst organisieren: Dienstsitz festlegen, inhaltliche Arbeit definieren und aufteilen, Konfirmandenarbeit leisten, Gottesdienstplan vereinbaren, Gemeindebrief planen.

Der Grund für die Not: Viele Pastoren gehen in den nächsten Jahren in Pension. Es rücken zwar etliche neue Pastoren nach, aber nicht ausreichend viele, um alle Vakanzen beseitigen zu können. Zugleich sinkt die Zahl der Kirchenmitglieder.

Pastorin Rebecca Lenz geht davon aus, dass ein Pastor deshalb im Jahr 2030 mit rund 2500 Mitgliedern genau so viele betreuen wird wie heute. Lenz und Havemann betonen, dass kein Pastor entlassen oder umgesetzt werde.

Bis 2024 umsetzen

Am 24. Oktober kommen die Pastoren zusammen. Am 19. November gibt es Informationsabende für die Kirchengemeinderäte. Am 28. November will die Synode das Projekt Kirchenkreis 2030 beschließen, Anfang 2019 sind Informationsveranstaltungen in den möglichen Kirchspielen geplant. 2024 soll der Reformprozess abgeschlossen sein.

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