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Segeberg Kein Weinfest mehr
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17:13 09.03.2018
Von Klaus-Ulrich Tödter
Wurden als Ring-Vorstandsmitglieder wiedergewählt (von links): Veronika Podzins, Birte de Jager, Susanne Hansen-Grimm und Raik Hagemeister. Quelle: Klaus-Ulrich Tödterr
Kaltenkirchen

„Obwohl das Fest immer sehr gut besucht war, gab es immer auch viel Kritik.“ So wurde bemängelt, dass kaum Winzer vertreten waren. Trotz intensiver Bemühungen sei es nicht möglich gewesen, mehr nach Kaltenkirchen zu locken. Und es mache keinen Sinn, nur Bierbuden aufzustellen.

Wieder Tanz in den Mai

Als Ersatzveranstaltung ist der Tanz in den Mai gedacht, der im vergangenen Jahr erstmals mit großem Erfolg stattfgefunden habe: „Die Resonanz war grandios. Die 300 Karten in Lazos Eventcenter waren sehr schnell verkauft“, so Ben Youssuf.

Im kommenden Jahr wird es wieder eine Gewerbemesse in der Innenstadt geben. Die letzte fand 2016 statt und sei ein voller Erfolg gewesen. Die Messeleitung wird jedoch in neuen Händen liegen. Der bisherige Verantwortliche Ludwig Reese sei in Rente gegangen. Übernehmen werde Bernhard Froh, der auch das Kaltenkirchener Stadtfest mitorganisiert. Dieses Jahr wird auch wieder die Starter-Messe stattfinden- Hierbei haben künftige Berufseinsteiger die Möglichkeit, sich von Firmen und Behörden über Berufswege informieren zu lassen.

Im Dezember wieder Weihnachtsmarkt

Traditionell wird es im Dezember auch wieder den Weihnachtsmarkt rund um das Rathaus geben. Und dafür wird der Ring neue Motiv-Becher herstellen lassen, aus denen die Besucher dann ihren Glühwein trinken können.

In ihrem Rückblick auf das vergangenen Jahr bedauerte es Andrea Ben Youssef, dass der Ringball abgesagt werden musste. „Es lagen aber einfach zu wenig Anmeldungen vor.“ Dafür konnte er dieses Jahr aber im kleineren Rahmen steigen.

André Ahrens hört auf

Gleich bei fünf Vorstandsmitgliedern lief dieses Jahr die Amtszeit ab. Vier von ihnen traten wieder an. Susanne Hansen-Grimm, Veronika Podzins, Birte de Jager und Raik Hagemeister wurden einstimmig wiedergewählt. André Ahrens verzichtete freiwillig auf eine erneute Kandidatur. Das bedauerte die Ringsprecherin außerordentlich, weil „er für die letzten tollen Weihnachtsmärkte“ die Hauptverantwortung getragen habe. „Aber Du wirst ja jetzt Opa und willst andere Schwerpunkte setzen“, so Ben Youssef. Das müsse man akzeptieren.

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