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Segeberg Werner-Rennen: Bislang 35000 Besucher
Lokales Segeberg Werner-Rennen: Bislang 35000 Besucher
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14:22 31.08.2018
Von Stephan Ures
Holger „Holgi“ Henze (links) und Rötger „Brösel“ Feldmann treten am Sonntag beim „Werner-Rennen“ gegeneinander an - wie schon 1988 auf dem Flugplatz Hartenholm. Quelle: Stephan Ures
Hasenmoor

30 000 Camper haben bis Freitagmittag auf dem Gelände rund um den Flugplatz auf dem Gemeindegebiet von Hasenmoo  ihre Zelte und Wohnmobile eingerichtet, aus den umliegenden Orten kamen weitere rund 5000 Besucher, die je nach Nähe zum Veranstaltungsort an unterschiedlichen Tagen freien Eintritt haben. Weitere rund 3500 Fahrer und Schrauber nehmen an den verschiedenen Motorsportwettbewerben Teil. „Werner“-Projektleiter Bastian Ohrtmann vom Veranstalter ICS, der auch das „Wacken Open Air“ ausrichtet, geht davon aus, dass im Lauf des Freitags noch ein paar Nachzügler eintreffen, rechnet aber nicht damit, dass sich Verkehrsprobleme vom Donnerstag wiederholen werden. Einer der Gründe für die zum Teil kilometerlangen Staus vor allem von Norden her: Fans hatten Hinweisschilder als Souvenir mitgehen lassen.

"Brösel" ist siegessicher

Rötger „Brösel“ Feldmann, Erfinder der Werner-Comic-Figur, ist guter Dinge, dass er mit seinem Motorrad mit vier Horex-Motoren endlich das Rennen für sich entscheidet. Sowohl die Premiere 1988 am selben Ort wie die erste Revanche 2004 auf dem Lausitzring hatte er gegen seinen Freund, den Kieler Gastwirt Holger „Holgi“ Henze und dessen roten Porsche 911 (Baujahr 1968) verloren. „Wenn wir gewinnen, löten wir uns die Rübe dicht“, kündigte Brösel ganz im Slang seiner Zeichenfigur an. 

Fünfmal hat Feldmann in den vergangenen Wochen den Rennstart über die ausgelobte 200-Meter-Strecke trainiert. Sein Freund Wolfgang  „Ölfuß“ Ußleber, Konstrukteur des „Red Porsche Killer“, war sich sicher: „Wir gewinnen auf jeden Fall.“

Mehr Training für Holgi

Gegner Henze hat auch nicht viel mehr trainiert - achtmal, wie er am Freitag auf dem Flugplatz erklärte. In seiner gewohnt drögen Art räumte er ein, dass es ein schweres Rennen werden könnte, falls das Brösel-Team einen guten Job macht. „Es kommt auf Bruchteile von Sekunden an.“ 

Eins steht fest: der Verlierer muss  auf den „Schmähturm“, eine sieben Meter hohe Holzkonstruktion. Im Comic-Original wird der Unterlegene mit Katzendreck überkippt; woraus die mit Sicherheit ebenfalls eklige braune Masse am Sonntag bestehen wird, hat Turmkonstrukteur Fynn Kliemann aus Rüspel in Niedersachsen noch nicht verraten. Aber wer auch iMeer hinaufsteigen muss: Sowohl Holgi als auch Brösel haben versprochen mitzukommen, selbst wenn sie gewonnen haben. Und Moderator Matze Knop ebenso.

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