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Segeberg Wohnkompetenztraining für Flüchtlinge
Lokales Segeberg Wohnkompetenztraining für Flüchtlinge
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19:56 17.04.2018
Restmüll, Altpapier, Bioabfall: Sina Koch bringt den vier anerkannten Flüchtlingen aus Eritrea und Jemen die Mülltrennung und andere Themen rund ums Wohnen in Deutschland näher. Quelle: Nadine Materne
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Rohlstorf-Warder

„Die große Überraschung war die Mülltrennung“, sagt Tsegay Kibrom. Der junge Mann aus Eritrea ist anerkannter Asylbewerber. Weil er noch keine eigene Wohnung gefunden hat, lebt er in der Unterkunft des Kreises Segeberg in Warder. Dort werden die Bewohner besonders unterstützt bei der Suche nach einer Unterkunft. Um Vorurteile bei Vermietern abzubauen, erhalten die Flüchtlinge eine besondere Schulung zum Thema Wohnen in Deutschland.Der Briefumschlag gehört zum Altpapier, der Aluminiumdeckel zu Metall, die Kunststoffschale für die Pralinen in den gelben Sack. Und die Kerze? Da wird der eine oder andere Deutsche wohl mit den Achseln zucken. Abdulatef Al-Hasani stellt sie zum Restmüll und Seminarleiterin Sina Koch nickt zufrieden.

31 Menschen hat Koch inzwischen geschult. Neben der Mülltrennung geht es unter anderem um korrektes Lüften, Mietvertrag, Nebenkosten oder die Hausordnung.

47 Menschen leben in dem alten Gasthof am Warder See, den der Kreis Segeberg als Gemeinschaftsunterkunft gekauft hat. Alle sind anerkannte Flüchtlinge, deren eigene Wohnungssuche erfolglos verlaufen ist.

Von Nadine Materne

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