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Segeberg Zehn Millionen für schöneren Ortskern
Lokales Segeberg Zehn Millionen für schöneren Ortskern
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07:00 05.09.2018
Von Detlef Dreessen
Trostlos sieht die Ladenzeile neben dem Trappenkamper Markt aus. Die Bürger sollen jetzt mitentscheiden, wie das Areal attraktiver gestaltet werden kann. Quelle: Detlef Dreessen
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Trappenkamp

Wenn Trappenkamper Bürger in den kommenden Tagen von Unbekannten gefragt werden, in welchem Zustand sich ihr Haus befindet, hat das seine Ordnung. Die Fragenden sind Mitarbeiter des Kieler Unternehmens BIG Städtebau GmbH. Sie sollen im Rahmen von Vor-Ort-Begehungen die Gebäude, den öffentlichen Raum, die Nutzungsstruktur und die Infrastruktur erfassen. Die Umfrage ist Teil der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Ortszentrum“. Bürgermeister Harald Krille bittet die Einwohner, um Mitwirkung und Unterstützung. „Die Mitarbeiter der BIG können sich ausweisen. Außerdem wurden die betroffenen Hausbesitzer von der Gemeinde angeschrieben.“

Informationen zu den Grundlagen der Städtebauförderung

Zu einer Informationsveranstaltung über die Grundlagen der Städtebauförderung und das weitere Vorgehen lädt die Gemeinde am Sonnabend, 8. September, in das Bürgerhaus ein. Ab 10 Uhr sollen die Einwohner, Gewerbetreibenden und andere Interessierte Ideen und Anregungen einbringen.

Zwar habe die Gemeinde bei der Bewerbung um das Förderprogramm einige Wünsche geäußert: So sollen die Ladenzeilen rund um den Markt aufgewertet werden, Im Blick sind auch Verkehrsberuhigung und neue Parkraumgestaltung sowie die Überplanung brachliegender Industrieflächen im Ortszentrum. Auch die Idee eines Kulturzentrums am Ostlandplatz wurde genannt.

Mindestens zehn Jahre Zeit für die Umsetzung

Was aber wirklich gemacht wird, sollen die Bürger mit entscheiden, betont Krille. Das sei im Städtebauförderprogramm auch vorgeschrieben. „Es ist noch nichts in Stein gemeißelt. Was gemacht wird, hängt von unserer Fantasie ab“, sagt Krille. Und vom Etat der Gemeinde. Zwar stünden Millionenbeträge auf Seiten von Land und Bund bereit, um Maßnahmen zu fördern. Ein Drittel der Summe müsse aber die Gemeinde selbst aufbringen. „Zurzeit sind 10 Millionen Euro Gesamtinvestitionen angepeilt. Aber wenn wir genügend begründete Projekte haben, kann es auch mehr werden.“ Für die Umsetzung der Ideen habe die Gemeinde mindestens zehn Jahre Zeit. 

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