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Fotostrecke: Essens-Test auf der Kieler Woche 2017

Hier wird man satt: Österreich. Das Essen ist, wie man sich die österreichische Küche vorstellt: deftig und sättigend. Der Tafelspitz aus Rindfleisch wird mit einem scharfen Apfelmus gereicht, frischer Meerrettich ist reingerieben. Dazu gibt es Bratkartoffeln, die etwas weich sind, aber mit Speck und Zwiebeln bestechen. Mit 16,50 Euro ist der Tafelspitz das teuerste Gericht, aber es ist eine recht große Portion. Das Fleisch wurde aus Österreich importiert, der Standbetreiber hat es von seinem eigenen Hof mitgebracht. Außerdem ist der Kaiserschmarrn mit frischem Ei gemacht, nicht mit dem sonst an den Ständen üblichen Vollei aus dem Tetrapak. „Wir sind der einzige Stand, der mit Rohei arbeiten darf“, sagt Standbetreiber Hannes Traunbauer. „Unsere Speisen funktionieren nur mit unseren Zutaten, sonst werden die Knödel hart und der Schmarrn geht nicht auf.“ Und das schmeckt man: Der Schmarrn ist fluffig, das Pflaumen- oder Preiselbeerkompott ist süß-säuerlich – einfach lecker. Bei der Qualität kann man die 9,50 Euro pro Portion sehr gut verschmerzen.

Quelle: Frank Peter

Hier wird man satt: Neuseeland ist speziell – es gibt nur vier Gerichte, alle mit Fleisch. Sie sind aber gut gemacht, und das ist die Hauptsache. Der Lammburger ist saftig und wird mit Cheddar-Käse und einem Relish aus Schalotten, Balsamico und Rotwein belegt. Das Brötchen ist kein normales Sesambrötchen, wie man es von Burgerketten kennt, sondern geht in Richtung einer Ciabatta. Leider wurde es etwas matschig durch den Fleischsaft und die Soße. Das Hirschsteak wird mit einem kleinen Salat gereicht, zwei Scheiben Brot und Chimichurri – einer argentinischen Soße. Zumindest von den Beilagen sind auch Vegetarier zu begeistern. Die Preise sind moderat: 7,50 Euro für den Lammburger und 8,50 Euro für das Hirschsteak.

Quelle: fck

Hier wird man satt: Peru. Die Spezialität am Peru-Stand ist das Lomo Saltado: Sautierte Rumpsteakstreifen mit Zwiebeln, Tomaten, Reis und gekochten Kartoffelspalten. Die Sauce erinnert an klassische Bratensoße aus der deutschen Küche, nur sehr viel salziger, fast versalzen. Reis und Kartoffeln fangen den Salzüberschuss zwar ab, aber weniger wäre da mehr gewesen. Das Fleisch ist, in kleine Würfel geschnitten, beim Braten etwas zäh geworden. Dazu wird eine leicht scharfe Minzsoße gereicht, die an grünes Pesto erinnert. Für eine Person ist etwas wenig auf dem Teller – bei einem Preis von immerhin 10 Euro. Das Essen war aber authentisch, und mit Cocktails kann man den Abend hier auch ausklingen lassen.

Quelle: fck
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